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Ein perfekter Tag auf der Piste à la Théo Gmür

Für den alpinen Spitzensportler Théo Gmür sind die Skipisten sein zweites Zuhause. Er weiss, wo sich die schönsten Abfahrten verstecken, aber auch, welche Gefahren beim Skifahren lauern. Umso wertvoller sind seine Tipps.

Auf die Skier, fertig, los!

«Ich verspüre eine grenzenlose Freude und schwelge in Erinnerungen, wie ich als Kind die Pisten hinuntersauste.» Der erste Tag im Schnee ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes für Théo Gmür. Die Berge sind sein Lieblingsort – beruflich wie privat. Hier verbringt der Skiprofi die meiste Zeit, hier ist er ganz bei sich und mit sich im Reinen. Uns hat er verraten, was es für einen perfekten Tag auf der Piste alles braucht.

Skifahren als grosse Liebe

Seit sich Théo Gmür erinnern kann, gehört das Skifahren zu seinem Leben. Im Alter von drei Jahren stand der aus Haute-Nendaz stammende Athlet das erste Mal auf den Skiern. «Es war Liebe auf den ersten Blick», sagt Théo Gmür. Schon früh fand er Gefallen am Wettkampf und eiferte seinem älteren Bruder nach. Von der Piste hielt ihn schon damals nichts fern – auch nicht seine rechtsseitige Halbseitenlähmung in Folge eines Schlaganfalls mit zwei Jahren.

Die Magie des Schnees

Heute erbringt Théo Gmür jeden Tag eine aussergewöhnliche sportliche Leistung. Er zähmt seine Behinderung, die ihn eines Grossteils seines Gleichgewichts und seiner Kraft sowie der Koordination zwischen Ober- und Unterkörper beraubt. Die Motivation dafür findet er in seiner Liebe zum Schnee. «Mit dem Schnee und dem Winter lebe ich gefühlt in Symbiose – darin finde ich pures Glück und Freude», sagt der dreifache Paralympicssieger von Pyeongchang. Umso mehr freut er sich, dass endlich wieder Winter ist – die für ihn magischste Jahreszeit.

Gut gestärkt und mobilisiert auf die Piste

Der perfekte Skitag beginnt für den Walliser abseits der Piste – mit einem reichhaltigen Frühstück und einem ausgiebigen Warm-up. «Knie und Oberkörper sollten besonders mobilisiert werden», rät der Spitzenathlet. «Hier ist die Verletzungsgefahr gross.» Idealerweise beginnt man bereits vor dem Saisonstart mit entsprechenden Übungen. Gerade zu Beginn ist der Körper das Skifahren nicht mehr gewohnt, und ein sanfter Einstieg ist daher umso wichtiger. «Zusätzlich bitte immer die Ausrüstung überprüfen, ob auch tatsächlich alles in Ordnung ist damit.»

Heisse Getränke und gute Gesellschaft

Ebenfalls wichtig für Théo Gmür ist die richtige Zwischenverpflegung. In seinen Rucksack packt er stets einen heissen Tee sowie ein paar Leckereien. In guter Gesellschaft – am liebsten mit Freunden und Familie oder seinen Kolleginnen und Kollegen der Nationalmannschaft – geht es dann für Théo Gmür auf den Berg. «Auf keinen Fall vergessen sollte man das Lächeln. Aber das habe ich sowieso immer dabei, wann immer ich Schnee sehe», grinst der Walliser.

Die Heimat als Geheimtipp

Théo Gmür fühlt sich überall im Schnee wohl. Am allerliebsten aber flitzt er die Pisten in seiner Heimat hinunter. «Nendaz / 4 Vallées ist für mich zweifelsohne der schönste Skiort überhaupt. Hier verspüre ich eine Magie wie nirgendwo sonst auf der Welt», sagt der Walliser über seine Heimat. Im grössten Skigebiet der Schweiz finden sich 410 Kilometer Piste und so manche Highlights – für Familien mit Kindern genauso wie für Freerider.

Achtung, Gefahren!

So schön das Skifahren ist, es kann auch seine Schattenseiten haben. Das weiss auch Théo Gmür: «Die grössten Gefahren für Skifahrerinnen und Skifahrer liegen im Schnee, im Material und in der Risikobereitschaft. Wer die Schneeart nicht kennt oder unterschätzt, geht grössere Risiken beim Fahren ein. Das ist gefährlich. Und natürlich spielt auch die richtige Ausrüstung eine grosse Rolle. Wer diese den Bedingungen nicht anpasst, riskiert Unfälle. Gerade am Ende der Saison bergen weicher Schnee und Materialverfall besondere Gefahren.» Der Skiprofi rät deshalb zu rücksichtsvollem Fahren – insbesondere, wenn viele Leute auf der Piste unterwegs sind – und zu regelmässigen Materialkontrollen. «Und ganz wichtig: Bitte nicht zu viel wollen. Wer müde wird, sollte eine Pause einlegen.»

Ausrüstung versichern

Ob urige Hütte oder gemütliches Bergrestaurant, auf jeder Skipiste gibt es genügend Möglichkeiten, um Rast zu machen und neue Energie zu tanken. Aber Achtung: Auch hier lauern Gefahren. Immer wieder kommt es zu Diebstählen von Ski und Snowboards. Théo Gmür findet in einer Gegenstandsversicherung eine Lösung dafür. Damit kann die Ski- und Snowboardausrüstung – auch Kameras – für zwei bis 92 Tage versichert werden. «Sein Material in guten Händen zu wissen, ist sehr beruhigend», sagt Théo Gmür. «Nur so kann ich meine heisse Schokolade, die ich nach jedem Skitag trinke, in vollen Zügen geniessen. Scheint dann auch noch die Sonne, ist mein Skitag perfekt.»

Gegenstandsversicherung

Schützen Sie Ihre Skiausrüstung mit einer flexiblen Laufzeit von 2 bis 92 Tagen

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