Fahrzeuge & Reisen

Richtig und sicher unterwegs mit dem E-Trottinett und E-Bike

Sie sind schnell, sie sind praktisch, sie sind ökologisch – kein Wunder, erfreuen sich E-Trottinette und E-Bikes so grosser Beliebtheit. Tendenz steigend. Gerade Städter optimieren damit gerne ihre Mobilität. Die trendigen Elektrofahrzeuge schenken Freiheiten und sparen Zeit. Aber Achtung: Der richtige Umgang damit will gelernt sein. Ein Überblick.

Die Vorteile

Schnell, praktisch, ökologisch

Um schnell von A nach B zu gelangen, sind Elektrofahrzeuge eine beliebte Wahl – insbesondere in urbanen Gegenden bieten sie viele Vorteile. E-Trottinette und E-Bikes erfordern keine mühsame Parkplatzsuche und ersparen einem überfüllte Trams oder Busse. Gerade E-Trottinette sind so kompakt und leicht, dass sie bequem überallhin mitgenommen werden können – perfekt also für die letzte Meile.

Ebenfalls praktisch: Mittlerweile gibt es in der Schweiz zahlreiche Selbstverleih-Angebote. Damit stehen die E-Fahrzeuge überall und jederzeit bereit. Gerade für den Einstieg bieten sich solche Sharing-Modelle an. Und selbst wer längere Wege zurücklegen möchte, ist mit den Elektrofahrzeugen gut bedient. Dann sind die «schnellen» Modelle bis 45 km/h die richtigen Begleiter.

Die Gefahren

Achtung Geschwindigkeit!

Die vielen Vorteile der Elektrofahrzeuge sprechen für sich. Oft vergessen wird jedoch, dass deren Verwendung nicht ganz risikofrei ist. Gemäss Bundesamt für Strassen (ASTRA) verletzt sich in der Schweiz täglich eine Person bei einem Unfall mit einem E-Trottinett. Bei den E-Bikes erreicht die Zahl der Verunfallten seit 2011 Jahr für Jahr Höchstwerte. Besonders das hohe Tempo und der damit verbundene längere Bremsweg bergen grosse Gefahren. Hinzu kommen die Fehler von den anderen Verkehrsteilnehmern und erschwerte Strassenbedingungen wie nasse Fahrbahnen, Pflasterstein, Tramgleise oder Dunkelheit.

Die Regeln

Zulassung ist Pflicht

Um die Gefahren und Risiken so gut wie möglich einzudämmen, ist die Nutzung der Elektrofahrzeuge reglementiert. E-Trottinette und E-Bikes bis 25 km/h zählen zu den Leicht-Motorfahrrädern. Für den öffentlichen Raum müssen sie zugelassen sein und über eine entsprechende Ausrüstung verfügen; Licht und Glocke sind obligatorisch. Bezüglich Verkehrsregeln sind sowohl E-Trottinette wie auch E-Bikes den Fahrrädern gleichgestellt.

Wo fahren?

Tabuzone Trottoir

Wer mit einem E-Fahrzeug unterwegs ist, muss die Radwege oder Radstreifen nutzen. Sind diese nicht vorhanden, haben Lenker von E-Trottinetten und E-Bikes sich am rechten Strassenbahnrand aufzuhalten. Ganz wichtig: Trottoirs dürfen nicht befahren werden, ebenso wenig Strassen mit einem allgemeinen Fahrverbot. Die Benutzung einer Fussgängerzone mit dem E-Trottinett und dem E-Bike ist nur dann – und nur im Schritttempo – erlaubt, wenn diese mit einer Zusatztafel «Radfahrer» beschildert ist. Und: Wer sein E-Fahrzeug auf dem Trottoir parkieren möchte, muss daneben einen mindestens 1,5 Meter breiten Raum freihalten. Besser ist es, dafür vorgesehene Flächen und Einrichtungen zu nutzen.

Wie fahren?

Geübt und geschützt auf die Strasse

Ein korrektes Fahrverhalten minimiert die Risiken ebenfalls. Es empfiehlt sich, erste Fahrübungen auf einem privaten Grundstück vorzunehmen. Wer dann mit dem Elektrofahrzeug vertraut ist, kann sich in den Strassenverkehr wagen. Am besten richtig geschützt und gut ausgerüstet – mit Helm (nicht obligatorisch, aber empfohlen), Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschutz sowie gut sichtbarer Kleidung.

Infografik E-Trottinett DE

Ein angepasstes Tempo, eingeschaltetes Licht und eine vorausschauende Fahrweise beugen Unfällen vor; wer mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern rechnet, kann besser reagieren. Ebenfalls gilt: maximal eine Person pro Fahrzeug.

Wann fahren?

Mindestalter einhalten

Und noch eine wichtige Regel sollte beachtet werden: Die praktischen Flitzer ziehen insbesondere auch Kinder an. Aufgrund der nicht ganz einfachen Handhabung und der potenziellen Gefahren ist die Nutzung von E-Trottinetten und E-Bikes Kindern unter 14 Jahren aber nicht gestattet. 14- bis 16-Jährige benötigen einen Führerausweis der Kategorie M. Für die «schnellen» Modelle bis 45 km/h ist immer ein Führerausweis erforderlich. Hierfür gibt es auch eine Helm- und Kontrollschildpflicht.

Die Versicherung

Rückendeckung für brenzlige Situationen

Bevor es nun auf die Strasse geht, gilt es nur noch an eines zu denken: Sowohl Halter eines eigenen wie auch Fahrer eines gemieteten E-Fahrzeugs benötigen eine eigene Privathaftpflichtversicherung. Im Falle eines Unfalls deckt diese Schäden an Dritten. Wer mit einem «schnellen» Modell unterwegs ist, ist über das Kontrollschild versichert.

Doch was passiert bei einem Diebstahl, bei Bedienungsfehlern, bei einer Akkubeschädigung oder Vandalismus? Unterwegs lauern überall Gefahren und gerade E-Bikes sind oft sehr kostspielig. Umso mehr lohnt sich der richtige Schutz auch für das Gefährt. Bei der Basler versichern Sie Ihr E-Bike nicht nur weltweit, sondern auch ganz bequem online mit wenigen Klicks – für eine sorglose und sichere Fahrt.

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