Wir zeigen Ihnen, wie Sie richtig «rollen» und worauf Sie bei Kauf und Pflege Ihres liebsten Zweirads achten sollten.

Der Guide für Ihren Roller

Heiss auf röhrende Motoren und das direkte, unverfälschte Fahrgefühl? Auch wenn Sie übers Thema Roller und Motorrad bis jetzt noch nicht viel wussten: Diese Sammlung an Tipps und Tricks hilft Ihnen dabei, sich für den grossen Auftritt auf der Strasse startklar zu machen.

Infos und Tipps zur Fahrprüfung
Für Motorräder mit einem Hubraum bis 50 ccm und einer Leistung bis 4 kW ist die Fahrprüfung bereits ab 16 Jahren möglich, für alle höheren Kategorien ab 18 Jahren.

Auf dem Weg zur Fahrprüfung durchläuft man den Nothelferkurs, eine schriftliche Basistheorieprüfung, den Verkehrskundeunterricht und mindestens acht Stunden praktische Grundschulung. Ausführliche Informationen und die nötigen Formulare finden Sie auf der Homepage des Strassenverkehrsamts Ihres Kantons.

Mit dem Lernfahrausweis, den Sie nach der schriftlichen Theorieprüfung anfordern können, und dem «L-Schild» dürfen Sie auch ohne Begleitung auf die Strasse. Nutzen Sie die Gelegenheit und üben Sie vor der Fahrprüfung täglich Ihr praktisches Können.

Hilfreiche Informationen finden Sie unter https://fuehrerausweise.ch/informationen/fak

Checkliste für den Kauf
Egal, ob Neukauf oder Occasion, ob Töffli, Roller oder Motorrad – diese Fragen sollten Sie vor dem Kauf klären:

  • Stimmen die Formalitäten?
    (Fahrzeugpapiere, Schlüssel, evtl. Wartungshandbuch usw.)
  • Wie ist der allgemeine Zustand?
    (Funktionsfähigkeit der Hand- und Fusshebel; Vorhandensein von Lackschäden, Rost, Dellen, Rissen im Sitz, Kratzern am Schlüsselloch, Ölflecken usw.)
  • Startet und läuft der Motor einwandfrei?
    (Trick: Legen Sie die Hände auf den startenden Motor. Wird er allmählich warm? Wenn nicht, versteckt sich hier vielleicht ein Problem.)
  • Funktionieren die Bremsen und die Lichter?

Eine Probefahrt lohnt sich in jedem Fall. Testen Sie auch, ob Ihnen die Motorradgrösse und das Fahrgefühl überhaupt zusagen.

motorrad-reparatur

Ihr liebstes Gefährt benötigt eine regelmässige Grundwäsche, damit Lack und Metallteile immer gut in Schuss bleiben. Ein Eimer lauwarmes Wasser, ein pH-neutraler Reiniger und Schwämme oder Lappen, und schon kanns losgehen.

Die Miniwäsche geht so: Motorrad aufbocken, Reiniger aufsprühen und einwirken lassen, Dreckreste mit Reiniger einreiben und mit Wasser und Schwamm einschäumen. Alles kalt abspülen. Fertig. Für den Feinschliff können Sie das Motorrad zusätzlich mit Politur behandeln und danach gründlich abwischen. Vergessen Sie nicht die Rückspiegel.

Einfache Reparaturen können Sie selbst durchführen: zum Beispiel Batterie wechseln, Reifendruck prüfen, Zündkerze ersetzen, Luftfilter waschen, Kette von Öl befreien und wieder stramm ziehen. Die Handgriffe sind keine grosse Sache – lassen Sie sich einfach beim ersten Mal von einem erfahrenen Freund oder Verwandten helfen.

Was es sonst noch zu beachten gibt
Vor lauter Freude über das neue Gefährt vergisst man leicht, dass ein Roller nicht nur einen Fahrausweis und etwas Zeit braucht. Diese Dinge sollten Sie nicht vernachlässigen:

  • Für ein motorisiertes Fahrzeug benötigt man eine Haftpflichtversicherung. Was das genau ist, erklärt Ihnen dieser Artikel zum Thema. ((Link Was deckt die younGo Rollerversicherung))
  • Wo soll der Roller stehen? Eine Garage wäre die optimale Lösung, ist aber in einem Wohnblock nicht immer gleich verfügbar. Klären Sie im Voraus ab, wo Sie Ihren Roller unterbringen können.
  • Thema Treibstoff: Ein Roller ist zwar schneller und bequemer als ein Fahrrad, braucht aber auch Benzin. Rechnen Sie vorher aus, wie viel Geld Sie monatlich dafür benötigen und ausgeben können.

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