Fahrzeuge & Reisen

Unterwegs zum Führerausweis

Endlich Autofahren lernen. Wenn die Strasse ruft, können es viele kaum erwarten, sich hinter das Steuer zu setzen. Oft kommt aber schnell die Ernüchterung: Der Weg ist gar nicht so einfach und es gibt einiges zu beachten, zu beantragen und zu absolvieren. Damit Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren, zeigen wir Ihnen hier die wichtigsten Stationen auf. Wir wünschen eine gute Fahrt.

Der Nothelferkurs

Los gehts!

Die erste Station gilt weder der Theorie noch der Praxis, weder dem Auto noch der Strasse, sondern der Nothilfe. Wer auf die Strasse will, muss diese kennen. Ein Nothelferkurs ist Pflicht. Darin lernen zukünftige Autofahrerinnen und Autofahrer, wie sie Unfallopfern erste Hilfe leisten und ihnen mit gezielter Hilfe unter Umständen das Leben retten können. Der Kurs dauert zehn Stunden und das Zertifikat hat eine Gültigkeit von sechs Jahren. Die Kosten liegen zwischen 100 und 200 CHF. Es gibt eine grosse Anzahl an Anbietern und Terminen, sodass Sie relativ schnell starten können.

Der Lernfahrausweis

Ohne Papier geht nichts

Jetzt heisst es ran an die Formalitäten: Jede Fahrschülerin und jeder Fahrschüler benötigt einen sogenannten Lernfahrausweis. Bei der eigenen Gemeinde können Sie ein entsprechendes Gesuch beantragen oder – dem Internet sei Dank – dieses auch online anfordern. Ausfüllen, unterschreiben, einen amtlichen Ausweis einpacken und das Gesuch persönlich bei der Gemeinde einreichen. Je nach Kanton liegen die Kosten zwischen 20 und 80 CHF. Nicht vergessen: Dem Gesuch müssen Sie einen Sehtest sowie ein farbiges Passfoto beilegen.

Die Theorieprüfung

Die richtige Basis schaffen

Nach der erfolgreichen Gesuchseinreichung erhalten Sie ein Login für die Online-Anmeldung zur Theorieprüfung. Die Autoprüfung «Theorie» prüft, wie der Name bereits verrät, die Theorie, sprich die Verkehrsregeln in all ihren Facetten. Um zu bestehen, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Sie können in Fahrschulen Theoriestunden besuchen und in der Gruppe lernen – dies ist aber nicht obligatorisch – oder mit Apps und Webseiten üben. Wichtig ist vor allem, dass Sie die Theorie nicht einfach auswendig lernen, sondern dass Sie diese tatsächlich verstehen. Denn nur so können Sie die Theorie im Strassenverkehr dann auch anwenden. Die Anmeldung zur Theorieprüfung kostet zwischen 30 und 40 CHF.

Der Verkehrskundekurs

Der Weg zur optimalen Fahrweise

Neben dem Nothelferkurs gibt es einen weiteren Kurs, den es zu absolvieren gilt: Den Verkehrskundekurs besuchen Sie nach der erfolgreich bestandenen Theorieprüfung. Hier lernen Sie, den Verkehrssinn, wie das ökologische Fahren und das Gefühl für Gefahren, etwa mit der richtigen Blicktechnik, zu schärfen. Ziel ist es, eine defensive und rücksichtsvolle Fahrweise zu verinnerlichen und die eigene Fahrfähigkeit richtig einzuschätzen. Ausserdem erhalten Sie hilfreiche Tipps für die praktische Autoprüfung. Der Kurs dauert acht Stunden und auch hier gibt es zahlreiche Anbieter, unter anderem Fahrschulen. Kostenpunkt: 200 bis 280 CHF.

Die Fahrstunden

Übung macht den Meister

Nach dem Nothelferkurs, dem Lernfahrausweis, der theoretischen Prüfung und dem Verkehrskundekurs wird es endlich praktisch: Sie dürfen sich hinter das Steuer setzen und mit Fahrstunden beginnen. Diese sind zwar nicht obligatorisch, aber es ist extrem schwierig, die praktische Fahrprüfung ohne Fahrstunden zu bestehen. Denn Autofahrenlernen hat es in sich. Eine Fahrlehrerin oder ein Fahrlehrer lohnt sich deshalb allemal: Der Profi kann Ihnen am besten zeigen, wie Sie das Fahrzeug handeln sollen, wie Sie richtig steuern, mühelos schalten und stressfrei parkieren. Gerade bei schwierigen Verkehrssituationen ist eine Fahrlehrerin oder ein Fahrlehrer Gold wert, da sie oder er Sie sicher begleitet und bei Bedarf verbessert oder eingreift.

In der Regel sollten Sie ungefähr ein halbes Jahr Zeit einplanen für die Fahrstunden beziehungsweise ca. 20 Stunden. Die Kosten pro Fahrstunde liegen zwischen 80 und 110 CHF. Sie dürfen übrigens auch private Fahrstunden nehmen. Einzige Bedingung: Sie fahren in Begleitung einer Person, die mindestens 23 Jahre alt ist und den unbefristeten Führerschein besitzt.

 

Die praktische Fahrprüfung

Das grosse Finale

Haben Sie fleissig geübt und fühlen Sie sich sicher, können Sie sich für die praktische Fahrprüfung anmelden (Kostenpunkt: 120 bis 140 CHF) – je nach Kanton ist dies auch online möglich. Eine Expertin oder ein Experte nimmt die Prüfung während rund 45 Minuten ab. Wichtig: Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie sich nicht von der Anwesenheit der Fachperson verunsichern, schliesslich sind Sie bestens vorbereitet.

Nach bestandener Autoprüfung gehört die Strasse Ihnen – zumindest auf Probe für die nächsten drei Jahre. Um den unbefristeten Führerausweis zu erhalten, müssen Sie sich während der Probezeit an einem Kurs weiterbilden lassen und es gilt eine Nulltoleranz für Alkohol. Wird Ihnen während der Probezeit der Führerausweis entzogen, verlängert sich die Probezeit um ein Jahr. Bei einem erneuten Entzug verlieren Sie den Führerausweis und müssen von vorne beginnen. Haben Sie die Probezeit erfolgreich bestanden, erhalten Sie automatisch den unbefristeten Führerausweis. Die Kosten pro Führerausweis liegen zwischen 35 und 60 CHF.

 

Die Autoversicherung

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Die Kurse sind absolviert und die Prüfungen bestanden. Fehlt nur noch die Autoversicherung. Aber keine Sorge: Lästiger Papierkram gehört der Vergangenheit an. Die Basler younGo Autoversicherung bietet Jungen unter 30 Jahren umfassende Sicherheit und ist ganz auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Und das Beste: Es kostet Sie nur wenige Klicks online.

 

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