Vorsorge & Vermögen

Familienleben vereinfachen

Seien wir ehrlich – das Leben ist schon als Paar kompliziert genug. Kommen dann noch Kinder dazu, droht der Alltag ausser Kontrolle zu geraten. Unsere Tipps sollen Ihnen dabei helfen, Ihr Familienleben zu vereinfachen. Damit Sie Überflüssiges loswerden und den Blick aufs Wesentliche wieder freibekommen.

So vereinfachen Sie Ihr Familienleben

Kinderkleider: Weniger ist mehr

Kinder wachsen schnell aus ihren Kleidern heraus. Neue Teile kommen dazu, sodass innert Kürze ein Durcheinander verschiedenster Grössen entsteht. Das Chaos im Kleiderschrank ist perfekt. Denn was genau da alles lagert, weiss man schon lange nicht mehr. Das Zuviel ist das Problem. Folgende Tipps helfen Ihnen, die Kleider Ihrer Kinder wieder in den Griff zu bekommen:

  1. Alles raus. Alles kommt auf einen Haufen. Den leeren Schrank gründlich putzen.
  2. Sortieren. Was ist zu klein, zu gross, kaputt, hat Flecken, kann bleiben, soll weg?
  3. Gleiches zu Gleichem. Hosen zu Hosen, Pullis zu Pullis etc.
  4. Einräumen. Jetzt kommen die verbleibenden Sachen geordnet in den Schrank zurück.

Das Reduzieren der Menge erleichtert das tägliche An- und Ausziehen. Auch für die Kinder wird es wesentlich übersichtlicher und hilft ihnen bei der täglichen Auswahl der Kleidung. Es wird klar, wo alles hingehört, und der Kampf mit hohen Stapeln ist passé.

Kinderzimmer: Spielen braucht Platz

Für ein gut organisiertes Kinderzimmer gehen Sie am besten von Ihrem Kind aus. Womit spielt es? Steht der Kaufladen nur herum und Ihr Kind malt stattdessen viel lieber auf grossen Papierbögen? Dann kann der Laden durch ein Tischchen oder eine Wandtafel ersetzt werden. So erhält Ihr Kind mehrere Möglichkeiten, seiner Lieblingsbeschäftigung nachzugehen. Und Platz haben Sie erst noch dazugewonnen. 

Spielzeug grosszügig aussortieren

Beim Aussortieren gilt: Nicht zaghaft sein. Kinder sind mit zu vielen Spielsachen überfordert und können das Überangebot nicht richtig nützen. An Weihnachten, Ostern und zum Geburtstag kommen ausserdem immer wieder neue dazu. Ob Sie mit oder ohne Kind aussortieren, müssen Sie selbst entscheiden. Dinge, bei denen Sie oder Ihr Kind unentschlossen sind, verstauen Sie einfach im Keller. Wird der Gegenstand in den nächsten Wochen vermisst, kann er wieder heraufgeholt werden. Wenn nicht: verschenken oder für ein weiteres Kind aufbewahren.

Am Esstisch: Genuss statt nörgeln

Eltern möchten, dass sich ihre Kinder gesund ernähren. Doch in vielen Familien gerät das Essen zum Machtkampf. Müssen Sie Ihrem Kind Früchte und Gemüse aufzwingen? Bleiben die Kinderteller immer halb voll? Müssen Sie sich viel Gemecker über die Mahlzeiten anhören? Mit den folgenden Tipps sorgen Sie für etwas Frieden am Familientisch:

  • Das Kind probiert von allem. Auch wenn es nur ein Teelöffel ist. So kann es seinen Geschmack erweitern.
  • Jedes Kind darf sich pro Woche ein Hauptgericht wünschen. Damit wird klar: Nicht jeder Tag ist Wunschtag.
  • Vorbilder wirken. Laden Sie gelegentlich ein Kind ein, das ein guter Esser ist.
  • Das Auge isst mit. Schneiden Sie Gemüse und Obst mit einem Pommes-frites-Schneider und bezeichnen Sie es als «Gurken-Pommes-frites».
  • Machen Sie den Speiseplan mit Ihrem Kind und räumen Sie auch Süssem und Fastfood einen (begrenzten) Platz ein.

Reisen: Tschüss Materialschlacht

Eine Reise mit der Familie kann sich schnell wie ein Umzug anfühlen. Neben den Kindern auch noch gigantische Koffer von A nach B zu bewegen, ist eine Mammutaufgabe. Da ist es besonders frustrierend, wenn man die Hälfte der mitgeschleppten Dinge gar nicht benutzt. Unsere fünf Tipps helfen Ihnen, schlank zu packen:

  • Auf Reisen brauchen Kinder kaum Spielsachen. Klar, bei so vielen neuen Eindrücken. Das Kuscheltier zum Einschlafen reicht meistens vollkommen aus.
  • Sperrige Ausrüstung wie Buggy, Fläschchenwärmer, Reisebett und Maxi-Cosi daheim lassen. Verlassen Sie sich auf Ihr Improvisationstalent. Drei gestapelte Stühle ergeben zum Beispiel einen guten Kindersitz.
  • Waschen kann man fast überall. Notfalls von Hand. Deshalb reichen drei Garnituren für die Kinder. An kalten Tagen auf die Zwiebeltechnik setzen (mehrere Schichten übereinander tragen).
  • Wenn man sich länger am gleichen Ort aufhält: Windeln, Brei und Co. im Voraus dorthin senden lassen. Online-Services dafür gibt es genug.
  • Nur ein Kulturbeutel für die ganze Familie. Das zwingt Sie zur Effizienz und Sie werden viele (unnötige) Fläschchen und Tuben einfach zu Hause lassen.

Krankheit und Unfall reisen manchmal mit. Sorgen Sie vor. Bei der Baloise berechnen Sie mit wenigen Klicks Ihre Prämie und schliessen Ihre Reiseversicherung einfach online ab.

Das könnte Sie interessieren:

Zur Magazin Übersicht
Haben Sie eine Frage? Top