Vorsorge & Vermögen

Innovation in der Finanzbranche

Ihr Vermögen optimal entwickeln
Der Schweizer Bank- und Versicherungsmarkt wird seit Jahren in aller Breite und Tiefe sehr intensiv bearbeitet. Um hier als Anbieter einen signifikanten Unterschied zu machen, muss man sich schon etwas wirklich Besonderes einfallen lassen. Folgend ein genauer Blick auf Innovation in Form von wissenschaftlich fundierter Anlageberatung.

Potenzial durch Innovation

Dienstleistungen sind ein abstraktes Gut, nicht greifbar und manchmal auch noch schwer zu begreifen. Auf den Märkten gibt es viele Anbieter mit „austauschbaren" Leistungen. Dadurch entsteht für jeden Dienstleister die Herausforderung sich abzuheben.

Manche behelfen sich mit einer neuen Darstellung Ihres Angebots, andere suchen Ihr Heil in kleinen, nur vordergründig kostengünstigen Verbesserungsmassnahmen. Auch Dienstleister im Finanzbereich haben, wie die allermeisten Unternehmen, das Erwirtschaften von Gewinn zum Ziel - zugleich ist aber klar, dass eine nachhaltige Steigerung seines Gewinns nur erzielen kann, wer echten Mehrwert für den Kunden schafft.

Der Weg mit dem grössten Potenzial bleibt damit nach wie vor derjenige der kontinuierlichen Innovation.

Innovationszwang?

Zusätzlich müssen gerade Finanzdienstleister zunehmend mehr Energie aufwenden für "staatlich angeordnete" Innovation. Allein die Umsetzung der Erfordernisse aus sich ständig ändernden Regelwerken und gesetzlichen Vorgaben zwingt die Finanzindustrie zu Investitionen in Milliardenhöhe. Eine Branche also mit staatlichem Innovationsautomatismus.

Innovation JA - aber wie?

Man erkennt, Innovation ist grundsätzlich gar nicht vermeidbar. Angesichts schwindender Margen im Hypothekar- und Kreditgeschäft haben sich etliche Banken zum Ziel gesetzt, die Vielfalt Ihrer Ertragsquellen zu erhöhen. Dies kann zum Beispiel durch eine Akzentuierung im Anlagegeschäft gelingen. Fraglich ist allerdings, wie zum Beispiel eine Universalbank, die bisher vor allem als Anbieter von Sparkonten und der Hypothek für's Eigenheim bekannt ist, plötzlich zu einer guten Adresse im Anlagegeschäft werden kann? Da muss man sich schon etwas ganz besonderes einfallen lassen. Ein Beispiel, ist die Entwicklung eines völlig neuen Beratungsansatzes für Anlagekunden.

Nutzen erhöhen für Anlagekunden

Man erkennt, Innovation ist grundsätzlich gar nicht vermeidbar. Angesichts schwindender Margen im Hypothekar- und Kreditgeschäft haben sich etliche Banken zum Ziel gesetzt, die Vielfalt Ihrer Ertragsquellen zu erhöhen. Dies kann zum Beispiel durch eine Akzentuierung im Anlagegeschäft gelingen. Fraglich ist allerdings, wie zum Beispiel eine Universalbank, die bisher vor allem als Anbieter von Sparkonten und der Hypothek für's Eigenheim bekannt ist, plötzlich zu einer guten Adresse im Anlagegeschäft werden kann? Da muss man sich schon etwas ganz besonderes einfallen lassen. Ein Beispiel, ist die Entwicklung eines völlig neuen Beratungsansatzes für Anlagekunden.

Aktien, Fonds und Co. – schlimmer als Lotto?

Das Anlagegeschäft wird oft verklärt dargestellt. Immer wieder hört man von drastischen Gewinnen und Verlusten. Fast jeder kennt aus dem eigenen Umfeld eine entsprechende Geschichte. Wenn Chance und Gefahr so nahe beieinander liegen, handelt es sich um eine attraktive Ausgangslage für Unternehmen, die bereit sind zur Innovation.

Tod, Schock, Trauer und …

Wohin mit all‘ dem Geld?

Seraina K.* ist 56 Jahre alt und Mutter eines Sohnes (25) der seit einem Jahr in den Vereinigten Arabischen Emiraten an seiner ersten Arbeitsstelle als Maschinenbauingenieur tätig ist. Seraina ist seit zwei Wochen Witwe. Ihr Mann starb an einem geplatzten Aneurysma im Gehirn. Zur grossen Trauer kommt noch der massive administrative Aufwand, den ein Todesfall nach sich zieht. Nach Klärung der finanziell-materiellen Erbangelegenheiten bleiben Seraina aus der Hinterlassenschaft Ihres Gatten (Pensionskasse, Lebensversicherung und anderen Quellen) CHF 530‘000.- zur freien Verfügung. Sie ist in Geldangelegenheiten (Sparen, Hypothek Eigenheim) relativ erfahren, hatte allerdings noch nie eine Summe dieser Grössenordnung zu verwalten. Was nun? Sie erhält aus ihrem Freundeskreis viele gut gemeinte Ratschläge. Immer wieder hört sie dabei, dass eine Geldanlage in Aktien und Fonds sinnvoll sei. Sie findet diese Hinweise interessant, fühlt sich aber selber nicht kompetent genug und sucht deshalb Hilfe.

Vorsicht ist geboten

Meist geht es um grössere Summen – Wenn man als Anleger hier einen Fehler macht, kann das fatale Folgen haben, die sogar die Altersvorsorge betreffen. Viele anlageinteressierte Menschen sehen sich plötzlich mit komplexen Fragestellungen konfrontiert. Eine bedeutende Geldsumme steht mehr oder weniger ausserplanmässig zur Verfügung – was nun? Sofort erhält man aus allen Richtungen jede Menge Vorschläge, Tipps und "todsichere" Empfehlungen. Man beginnt, sich Vorstellungen darüber zu machen, was man mit diesem Geld alles machen kann und oft auch ganz konkret, welchen Gewinn es bringen soll. Damit einhergehende Risiken werden oft gar nicht thematisiert.

Anlegerprofil als Allheilmittel

Im klassischen Anlagegeschäft, wie es heute von den meisten Banken betrieben wird, ermittelt der Berater zunächst das Anlegerprofil des potenziellen Kunden. Dabei geht es darum, wieviel Geld der Kunde für die Geldanlage zur Verfügung hat und welche Risiken der Kunde nach seiner eigenen Einschätzung zu tragen bereit ist. Anschliessend empfiehlt der Berater, je nach Gesamtsumme die zur Verfügung steht, eine Kombination aus Fonds und ähnlichen Produkten oder bei grösseren Anlagevolumina ein Portfolio an Aktien aus verschiedenen Branchen, in mehreren Währungen und aus mehreren Ländern.

Der Faktor Mensch fehlt fast völlig

Durch das klassische Anlegerprofil werden einige zentrale Problemfelder abgedeckt. Was allerdings völlig unberücksichtigt bleibt, ist die Persönlichkeit des Anlegers. Eine junge wissenschaftliche Disziplin, die Behavioural Finance, erforscht genau diese Zusammenhänge zwischen Anlegerpersönlickeit und Anlageerfolg. Sie beschreibt eine Vielzahl an Phänomenen und Effekten rund um menschliches Verhalten im Anlagegeschäft. Dabei fördert die Behavioral Finance verhaltensbasierte Fehlerquellen zutage, die den Anlageerfolg stark gefährden können.

Innovative Anlageberatung auf wissenschaftlicher Basis

Die Basler Versicherungen und die Baloise Bank SoBa haben dies erkannt und gemeinsam mit Professor Thorsten Hens und einem Expertenteam der Universität Zürich einen Beratungsansatz entwickelt, der genau diese Erkenntnisse ins Anlagegeschäft einbringt. Das Ergebnis ist eine strukturierte Beratung, die es erlaubt, die wirkliche Finanz-Persönlichkeit des Kunden zu erkennen

Seine finanzielle Persönlichkeit kennen lernen

Neben dem klassischen Anlegerprofil, liefert der neue Beratungsansatz BIA (Baloise Investment Advice) zusätzlich auch noch das persönliche Entscheidungsprofil und das dazu passende Umsetzungsprofil für den einzelnen Anleger – der Anleger lernt dadurch seine ganze Anlegerpersönlichkeit kennen.

Strukturiert und auf wissenschaftlicher Basis zum Erfolg

Bei BIA wird computergestützt eine Serie ausführlicher, intensiver Beratungsgespräche durchgeführt. Der Kunde erhält so Auskunft über seinen individuellen Grad der Gefährdung durch sogenannte Fallstricke. Diese sind psychologische Phänomene wie „Konformität (Herdentrieb)“ oder „Verankerung (Übergewichtung bekannter Tatsachen, die für in die Zukunft gerichtete Entscheidungen irrelevant sind)“.

Innovation – von der Uni für‘s richtige Leben

Das kommt auch Seraina K. zugute. Dank einer umfassenden BIA-Analyse erfährt sie, wo ihr Entscheidungsverhalten Schwachstellen aufweist und sie durch ihre Anlegerpersönlichkeit dazu neigt, Risiken auf sich zu nehmen, die sie, bei Licht besehen, nie eingehen würde. Mit ihrem für sie optimierten Umsetzungsprofil kann sie diese Fallstricke vermeiden. Sie fühlt sich sicher, was den verantwortungsbewussten Umgang mit dem geerbten Vermögen angeht.

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