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Spartipps für Familien

Kinder bereichern das Leben. Doch wer sich für eine Familie entscheidet, ist finanziell stärker herausgefordert als zuvor. Umso wichtiger also, die Ausgaben in möglichst vielen Lebensbereichen zu optimieren. Unsere Spartipps helfen Ihnen dabei.

So bekommen Sie das Familienbudget in den Griff

Skifahren – ein teurer Spass

Für ein Skiwochenende bietet der Februar meist beste Bedingungen. Doch das rasante Vergnügen auf weissen Hängen strapaziert das Familienbudget. In Topdestinationen wie Flims/Laax, Saas-Fee, St. Moritz oder Zermatt schmilzt das Geld schneller als der Schnee durch den Klimawandel. Viele Schweizer Familien können sich Winterferien in solchen Megaskigebieten gar nicht mehr leisten. Sollen sie deswegen verzichten?

Kleine sind günstiger

Allgemein gilt: je grösser die Skiregion, desto teurer die Skipässe. Kleinere Skigebiete sind erheblich budgetfreundlicher. Beispielsweise auf dem Niederhorn im Berner Oberland. Zwar gibt es hier neben der Gondelbahn nur einen einzigen Skilift. Doch so können Eltern mit kleineren Kindern gemütlich sämtliche Abfahrtsvarianten ausprobieren und zwischendurch eine ausgiebige Essenspause einlegen. Ganz ohne das Gefühl, etwas zu verpassen oder abgezockt zu werden. Die Kosten: 120 CHF für eine vierköpfige Familie inklusive Pastaplausch im Bergrestaurant. Auch in Bivio, auf der Klewenalp oder auf dem Rossberg im Simmental bewegen sich die Preise für eine Familientageskarte zwischen 99 und 130 CHF, zum Teil inklusive Lunch in der Pistenbeiz.

Snowboard weg – was nun?

Mit dem neuen Snowboard ist ein grosser Weihnachtswunsch in Erfüllung gegangen. Doch nach der kurzen Stärkung in der Pistenbeiz ist es verschwunden. Für einen solchen Fall bietet die Baloise Gegenstandsversicherung  einen optimalen Schutz. Sie gilt weltweit, sodass Ihre Lieblingsstücke auch im Ausland bestens geschützt sind. 

Schlechtwetterprogramm: Bibliothek

Im Februar sind nasskalte, neblige Tage noch häufig. Zum Glück hat fast jeder Ort eine Bibliothek mit Kinderbuch- und Kindermedienabteilung. Ein günstiges Vergnügen. Denn der Mitgliedsausweis ist für Kinder oft umsonst oder kostet nur wenige Franken pro Jahr. Dafür kann man nicht nur unzählige Bücher ausleihen, auch Hörspiele (manchmal sogar zum Online-Herunterladen), Filme und Gesellschaftsspiele gibt es da fast gratis. Machen Sie im Februar mal einen Familienausflug in die Bibliothek. Da kommt nicht nur bei den Kleinen, sondern auch bei Mama und Papa Freude auf. Garantiert.

Haushalt: Planen heisst Sparen

Ob in der Freizeit oder im Alltag: Sparen beginnt im Kopf. Wer sich Gedanken macht und plant, gibt deutlich weniger aus. So kostet beispielsweise der tägliche Einkauf unnötig Zeit und Geld. Ein effektives Mittel dagegen ist der Menü-Wochenplan: Sie erstellen einen Kochplan für die gesamte Woche und schreiben eine detaillierte Einkaufsliste. Gehen Sie von den einzelnen Mahlzeiten aus und notieren Sie, was Sie alles benötigen. Wenn Sie den Einkaufszettel in verschiedene Rubriken unterteilen (Obst & Gemüse, Milchprodukte, Getränke, Wurst & Fleisch etc.) sind Sie noch schneller mit dem Wocheneinkauf fertig. Halten Sie sich dabei an folgende drei Regeln:

  • Nur einkaufen, was auf der Liste steht.
  • Niemals hungrig einkaufen.
  • Wenn möglich ohne Kinder einkaufen.

Probieren Sie’s mal einen Monat aus. Sie werden sehen, es zahlt sich aus.

Selber kochen und schnippeln

Egal ob Babybrei oder der Snack für zwischendurch: Selberkochen ist immer günstiger als Fertigkost. Damit sich der Aufwand in Grenzen hält, kann man mehrere Portionen auf einmal kochen und dann einfrieren. Billiger als Fertig-Quetschbeutel und Fruchtriegel sind klein geschnittenes Obst und Gemüse in einer Tupperdose. Und für die, die aufs Nuckeln nicht verzichten wollen, gibt es auch befüllbare Quetschbeutel, die man selbst mit Joghurt oder püriertem Obst füllen kann.

Leckere Reste

Kartoffelschalen, Brokkolistiele, Tomatenanschnitte – viele vermeintliche Küchenabfälle landen im Müll. Doch wer die Reste geschickt verwertet, spart Geld und reduziert den Haushaltsmüll. Aus Kartoffel- und Karottenschalen lassen sich zum Beispiel Chips backen, aus Brokkolistielen kleine Gemüseschnitzel braten und aus Tomatenanschnitten Suppen oder Sossen kochen. Auch altes oder hart gewordenes Brot ist noch lange kein Fall für die Tonne. Man kann es auffrischen oder in Form von Paniermehl vielfältig weiterverarbeiten. Und mit Fozzelschnitten zaubern Sie aus übrig gebliebenem Weissbrot ein gluschtiges Dessert, bei dem Gross und Klein kaum widerstehen können.

Sparfüchse zahlen cash

Bargeld ist lästig, umständlich und uncool? Nicht wirklich. Bargeld ist vor allem ein effektives Sparwerkzeug. Das beginnt bereits am Bankomaten. Schon beim Geldabheben hat man das Gefühl, Geld auszugeben. Schliesslich weiss man: Ist das Geld erst einmal vom Konto, ist es in absehbarer Zeit weg. Da überlegt man sich schon zweimal, ob man statt 150 nicht lieber nur 100 CHF abhebt. 

Kontrolle zurückgewinnen

Bargeld hat gegenüber der Karte einen grossen Vorteil: Man sieht, wie es weniger wird. Ich hatte doch am Morgen noch ein Fünfzigernötli. Warum sind jetzt nur noch ein Zehner und ein paar Zerquetschte im Portemonnaie? Mit dem Zwang zur baren Münze spüren Sie förmlich, wie schnell das Geld durch die Finger rinnt. Und das tut ein bisschen weh. Genau diesen Schmerz will Ihnen die Karte ersparen. Sie sieht immer gleich aus. Egal wie viel man ausgibt. Das ideale Mittel zum Selbstbetrug, getreu dem Motto: Auf dem Konto wird schon noch etwas sein. Bar zahlen heisst die Kontrolle zu behalten. So unterbinden Sie übrigens auch Anfälle von Online-Shopping. Sie werden es merken: Sobald die Bezahlart komplizierter wird, sinkt auch die Attraktivität der Produkte. 

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