Wohnen & Eigenheim

Absolut unverzichtbare WG-Tipps

Damit der WG-Traum nicht zum WG-Desaster wird.

Vom Elternhaus in eine WG ziehen ist ein aufregender Schritt: Dein eigenes Reich (okay, vielleicht nur ein WG-Zimmer, aber immerhin), mehr Freiheiten und Spass erwarten dich. Mit Mitbewohnern zusammenzuleben ist nicht nur finanziell eine sinnvolle Entscheidung. Besonders wenn man in eine fremde Stadt zieht für den Uni-Beginn oder einen neuen Job, können Mitbewohner einen in der Phase des Einlebens unterstützen. Man teilt sich die Aufgaben und Kosten eines Haushalts, aber auch die Freuden des Alltags. Doch das Wohnen in einer WG will gelernt sein, denn es ist nicht immer einfach, seine vier Wände mit jemandem zu teilen. Beim Zusammenleben kommt es unweigerlich zu Konflikten, wenn die Vorlieben und Bedürfnisse nicht zusammenpassen. Ob du mit Freunden zusammenziehst oder eine Wohngemeinschaft mit Fremden gründest: Damit der WG-Traum nicht zum WG-Desaster wird, haben wir einige Tipps für dich bereit. Am besten den Beitrag lesen und danach gleich an die (künftigen) WG-Mitbewohner schicken.

Tipp #1: Kenne deine eigenen Bedürfnisse.

Du kennst es von zu Hause: Es braucht gegenseitiges Verständnis, Rituale und Regeln, damit sich das Zusammenleben harmonisch gestaltet. Stress mit den Mitbewohnern hat Auswirkungen auf deine Stimmung, deine Performance an der Uni oder im Job und ist einfach belastend: Das muss nicht sein! Im Idealfall machst du dir schon vor dem Einzug in eine WG Gedanken über deine eigenen Wohnbedürfnisse, Hoffnungen und No-Gos. So sind deine Erwartungen von vornherein geklärt.  

Tipp #2: Kommuniziert offen und ehrlich.

Kommunikation ist das Wichtigste; schliesslich seid ihr Erwachsene und solltet über eure Bedürfnisse und Gefühle offen reden können. Vielleicht mag ein WG-Mitbewohner nicht jeden Tag gemeinsam abendessen. Eine Mitbewohnerin würde es womöglich bevorzugen, dass öfters geputzt wird. Ein anderer möchte etwas für die WG beschaffen wie beispielsweise einen grossen TV oder Lautsprecher, aber nicht alle sehen die Notwendigkeit dieser Ausgaben ein. Jeder hat andere Bedürfnisse und Meinungen in Bezug auf soziale Momente und Privatsphäre, Sauberkeit, Lärm, finanzielle Ausgaben und mehr und das ist auch absolut in Ordnung. Ihr seid nicht gezwungen, ständig etwas gemeinsam zu unternehmen oder euch über alles zu unterhalten, nur weil ihr zusammenwohnt. Ob du in eine bestehende WG einziehst oder eine neue gründest: Sprecht von Anfang an über eure Bedürfnisse, Wünsche und setzt Grenzen. Diskutiert darüber, wie ihr schwierige Situationen gemeinsam lösen könnt. Das klingt vielleicht zunächst nervig und wie ein Stimmungskiller, aber ihr werdet schnell merken, dass sich dadurch Konflikte vermeiden lassen und ihr euch im geteilten Wohnraum wohler fühlt.

Tipp #3: Etabliert eure eigenen Rituale und Regeln.

Damit euer WG-Leben harmonisch bleibt, braucht es Regeln – und denen sollten alle zustimmen. Stellt einen Ämtliplan auf und verteilt Aufgaben, wer wann was in der WG erledigen sollte. Somit sind die unangenehmen, aber notwendigen Dinge des Alltags geregelt und ihr könnt euch den schönen Sachen widmen. Wie wäre es, wenn ihr eigene WG-Rituale etabliert? Gemeinsames Serienschauen, wöchentliches Abendessen mit gemeinsamem Kochen, morgens den Kaffee zusammen trinken oder was euch sonst so einfällt. Solche Rituale sorgen für eine gemütliche, lockere Atmosphäre in der WG und bringen euch einander näher.

Tipp #4: Klärt Finanzielles.

Wenn es etwas gibt, das auch die besten Freundschaften und WG-Gemeinschaften belasten kann, dann sind es die Finanzen. Teilt ihr euch die Kosten für den Lebensmitteleinkauf und, wenn ja, gibt es Ausnahmen? Das hat auch Auswirkungen darauf, wer sich wie am gemeinsamen Kühlschrank bedienen kann. Kosten für gewisse Anschaffungen, von denen alle profitieren können, wie beispielsweise TV, Drucker, Kopierer und Co. könnten in der WG aufgeteilt werden. Ebenfalls bietet es sich an, Kosten für Abonnemente wie Internetanschluss, Streaming-Dienste wie Spotify oder Netflix aufzuteilen. Sprecht darüber, wie ihr Finanzielles klären möchtet und ob ihr offen seid, euch gegenseitig Dinge auszuleihen, und unter welchen Bedingungen.

Tipp #5: Vernachlässigt eure Versicherungspflicht nicht.

Freiheiten kommen selten ohne Pflichten. Wer von zu Hause auszieht, braucht gewisse Versicherungen. Klärt die Verantwortlichkeiten genug früh, bevor es im Schadenfall zum WG-Streit kommt. Eine Hausratversicherung pro WG reicht aus, um sein Hab und Gut gegen Brand, Wasserschäden, Einbruch und Diebstahl zu versichern. Die younGo Haushaltsversicherung schützt alle im selben Haushalt wie der Vertragspartner lebenden Personen – unabhängig von ihrem Alter. Im younGo Startpaket der Basler für alle unter 30 Jahren ist auch die Privathaftpflichtversicherung enthalten. Sie kommt zum Zug, wenn du anderen Personen oder fremdem Eigentum Schaden zufügst sowie auch bei Mieterschäden.

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