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Kuriose Schadenfälle und ungewöhnliche Lebensretter

Zu fit für die Versicherung und lebensrettende Staubsauger: Diese kuriosen Schadenfälle strapazieren keine Nerven – aber dafür die Lachmuskeln.

Schadenfälle sind selten lustig

Besonders wenn sie einen selbst betreffen, ist man kaum in Lachstimmung. Zur Abwechslung lassen diese fünf realen Fälle aber mal schmunzeln:

Fall 1: fit versichert
Ein Jahr nach der Einführung der Spielkonsole Nintendo-Wii staunten die Versicherer der britischen Sheila’s Wheels nicht schlecht. Die speziellen Versicherungsangebote für Frauen überraschten 2007 mit ungewohnt hohen Schadenskosten. Sheila’s Wheels fand mit einer Umfrage heraus: «Wii Fit» habe die Frauen vor die Konsole gelockt und zu mehr versehentlichen Unfällen im Wohnzimmer geführt. Der Gesamtschaden belief sich allein im Jahr 2007 auf 25 Millionen Euro.

Fall 2: Selfie mit Vollgas
Nur einmal ein Foto von sich auf einem heissen Schlitten. Das wünschte sich wohl der 38-Jährige ohne Führerschein, der sich im August in Wil SG zusammen mit dem Besitzer auf dessen Motorrad bei laufendem Motor ablichten wollte. Blöd nur, dass aus unbekannten Gründen ein Gang eingelegt wurde und das Zweirad aus dem Stand vom Parkplatz wegsauste. Die ungewollte Fahrt endete abrupt an einer Mauer.

Fall 3: Schneeglück
Dieser Fall klingt wie eine reine Internet-Story – aber zumindest eine zum Schmunzeln. Eine Britin hörte von der Ski-Traumdestination Schweiz und bereitete sich voller Vorfreude auf einen Ski-Trip vor. Sie kaufte sich also ein neues Paar Ski und reiste in die Schweizer Berge. Doch – zu ihrem Schreck – waren alle Wiesen grün und die Pisten geschlossen. Auch ihre Versicherung wollte die Kosten für die Skis nicht übernehmen. Warum? Die Frau war im Sommer angereist.

Fall 4: ein Griff ins Klo
Für Schlagzeilen sorgte im März 1999 ein 36-Jähriger aus Koblenz. Um ein Auto zu kaufen, war er mit rund 20 000 Mark (knapp CHF 11 000) im Zug unterwegs. Aus Angst vor Taschendieben habe er das Geld vorsorglich in der Unterhose versteckt, so erklärte er später der Polizei. Blöd nur, dass er beim Toilettengang nicht mehr daran dachte. So plumpste das Geldpaket kurzerhand durch die Klo-Öffnung auf die Gleise. Dank Beamten des Bundesgrenzschutzes konnte es aber aufgespürt und dem Mann zurückgegeben werden.

Fall 5: Staubsauger als Lebensretter
Alle Jahre wieder: Die süssen Mochi (klebrige Reisbällchen) bleiben vielen Japanern bei den Neujahrsfestivitäten im Hals stecken – oft mit tragischem Ausgang. Mehr Glück hatte 2001 ein 70-jähriger Japaner in Hokkaido. Als er sich an einem Mochi verschluckte, reagierte dessen Tochter geistesgegenwärtig und sog das klebrige Süssgebäck mit dem Staubsaugerrohr aus seiner Kehle. Vorsicht: Die Methode ist nicht zur Nachahmung empfohlen.

Quellen:
Die Unmoralische
Isure
The Telegraph
Polizei Schweiz

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