Wohnen & Eigenheim

Neun Sicherheitstipps für Aussenanlagen

Sturm, Hagel, Hochwasser – aufgrund des Klimawandels kommen extreme Wetterereignisse immer häufiger vor und können grossen Schaden an Aussenanlagen anrichten. Ein wetterfestes Zuhause ist daher unabdingbar, und das richtige Verhalten bei Unwetter verhindert Schlimmes. Unsere Tipps für mehr Sicherheit für Ihre Gebäudeumgebung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Jahr 2021 zählte zu den teuersten Schadenjahren aller Zeiten.
  • Der Klimawandel begünstigt Wetterextreme. In Zukunft werden diese vermehrt auftreten.
  • Für Aussenanlagen und die Gebäudeumgebung sind Hagel, Sturm und Co. eine grosse Gefahr. Richtiger Schutz ist daher umso wichtiger – vor, während und nach einem Unwetter.

Wie Sie Ihre Gebäudeumgebung vor Unwetter schützen

Der Rückblick auf das vergangene Jahr zeigt: Die Natur und ihre Launen dürfen nicht unterschätzt werden. Immer wieder schlagen sie mit voller Kraft zu. Spuren der Verwüstung und Zerstörung sind die Folge. Die Unwetter im Juni und Juli machten das Jahr 2021 zu einem der teuersten Schadenjahre aller Zeiten. Der starke Hagel und der Dauerregen führten zu massiven Schäden an Aussenanlagen. Hinzu kamen Stürme und Überschwemmungen. Besonders betroffen waren Sonnen- und Lamellenstoren, Fassaden, Poolabdeckungen, Whirlpools, Parabolspiegel und Lampen. Umso wichtiger ist der richtige Schutz Ihrer Aussenanlagen.

Vor dem Unwetter

Tipp 1: Vorsorgen lohnt sich

Wenn Sie bei Planung, Bau und Renovierung den Schutz vor Naturkatastrophen berücksichtigen, können Sie sich viel Ärger, Schäden und Kosten sparen. Gleichzeitig investieren Sie in den langfristigen Werterhalt Ihrer Liegenschaft. Ausserdem ist der Aufwand für guten Schutz oft gering, wenn er von Anfang an miteingeplant wird.

Tipp 2: Regelmässige Wartungen beugen vor

Überprüfen Sie Ihr Zuhause regelmässig, damit mögliche Gefahrenquellen gar nicht erst entstehen. Befreien Sie beispielsweise die Regenrinnen und Fallrohre von Schmutz und Laub, um verstopfte Abflüsse zu vermeiden. Sichern Sie die Dachziegel mit Sturmhaken und überprüfen Sie Kaminabdeckungen, Antennen und Satellitenschüsseln auf ihre Stabilität. Auch Flachdächer gilt es immer wieder zu kontrollieren, sodass Abspannungen beseitigt und Folien kontinuierlich geschützt werden können.

Tipp 3: Richtiges Material hilft

Nicht immer entspricht die Materialwahl bei Aussenanlagen auch dem optimalen Schutz bei Unwettern. Gartenmöbel aus leichtem Material wie Kunststoff oder Aluminium sind beispielsweise in der Handhabung praktisch, bei einem Sturm aber besonders anfällig; sie sind schnell von einer Windböe erfasst und können entsprechend Schaden anrichten. Berücksichtigen Sie bei der Materialwahl für Aussenanlagen deshalb immer mögliche Unwetter und entscheiden Sie sich für möglichst robuste Produkte.

Während des Unwetters

Tipp 4: Befestigen Sie bewegliche Teile

Kündigt sich ein Unwetter an, sollten Sie im Aussenbereich sofort alle beweglichen Teile sichern. Blumentöpfe, Gartenmöbel, Trampoline oder Mülltonnen, die durch die Luft fliegen, bergen ein grosses Gefahrenpotenzial.

Tipp 5: Suchen Sie drinnen Schutz

Sofern möglich, bringen Sie Outdoor-Gegenstände für zusätzlichen Schutz am besten nach drinnen – aber nicht in den Keller. Unterirdische Räume sind bei heftigen Regenfällen besonders gefährdet und können schnell geflutet werden. Gerade wertvolle Gegenstände sollten deshalb nicht im Keller, sondern in höher gelegenen Etagen aufbewahrt werden.

Tipp 6: Machen Sie alles dicht

Schliessen Sie sämtliche Fenster, Fensterläden und Türen. Ziehen Sie Stoffstoren, Markisen und aussenliegende Lamellenstoren ein oder hoch. Fensterstoren sollten Sie ebenfalls geöffnet lassen; insbesondere bei Hagel ist dies wichtig, weil so Dellen und Abplatzungen verhindert werden. Und denken Sie auch daran, die Poolabdeckung einzurollen.

Nach dem Unwetter

Tipp 7: Dokumentieren Sie Schäden

Nach dem Unwetter stehen die Aufräumarbeiten an. Sammeln Sie alle herumliegenden oder angespülten Teile ein und gehen Sie auf Schadenssuche. Wurde etwas an Ihrem Grundstück oder Haus beschädigt, dokumentieren Sie den Schaden mit Fotos oder Videos und melden Sie ihn umgehend Ihrer Versicherung.

Tipp 8: Handeln Sie nicht eigenmächtig

Wichtig aber ist: Warten Sie mit Reparaturen und handeln Sie nicht auf eigene Faust. Unter Umständen können Sie den Schaden verschlimmern und höhere Kosten verursachen. Überlassen Sie die Reparaturarbeiten – nach Rücksprache mit der Versicherung – deshalb den Expertinnen und Experten.

Tipp 9: Ziehen Sie ein Fazit

Ein Unwetter zeigt die Schwachstellen Ihrer Sicherheitsmassnahmen gnadenlos auf. Nutzen Sie den Moment, um Ihre Sicherheitsmassnahmen erneut zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Das gilt auch für den Versicherungsschutz. Die Gebäudeumgebung ist bei Elementarereignissen oft nicht oder nur ungenügend versichert. Wir bieten Ihnen dafür einen speziellen Sicherheitsbaustein Gebäudeumgebung an. Damit sind bauliche Anlagen wie Schwimmbäder, Stützmauern, Treppen und Wege sowie spezielle Fundationen und Umgebungsbepflanzungen beim nächsten Unwetter optimal gedeckt.

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