Zahlen & Sparen

So hast du dein Studenten-Budget im Griff

Simple Tipps, wie man mit seinem Geld klug umgeht.

Es gehört zum Erwachsenenleben einfach dazu zu lernen, seine Finanzen im Griff zu haben. Als Student, Lehrling oder junge Person frisch im Arbeitsleben verfügt man in der Regel über ein bescheidenes Budget. Studiengebühren, Lehrmittel, Lebenshaltungskosten und mehr reissen schnell ein grosses Loch ins Budget. Wer sich ab und zu etwas gönnen oder für Unvorhergesehenes etwas auf die hohe Kante legen möchte, muss mit seinen finanziellen Ressourcen klug umgehen können. Keine Sorge, wenn du nicht weisst, wo damit anfangen. Wir zeigen dir mit simplen Tipps auf, wie du ein Budget erstellst und dich daran hältst. So wirst du dein Studenten-Budget problemlos im Griff haben.

Das Leben kann ganz schön teuer sein

Das neue Semester hat begonnen und viele Studenten sind von zu Hause ausgezogen oder spielen mit dem Gedanken daran. Auf seinen eigenen Füssen zu stehen bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen – nicht zuletzt auch für seine Finanzen. Grob kannst du unterscheiden zwischen Einnahmen und Ausgaben. Verdienst du Geld oder hast du sonstige Einnahmen? Denke daran, dass auch der Verdienst aus Nebenjobs oder Praktika, die finanziellen Zustüpfe deiner Familie oder auch Stipendien dazuzählen. Damit solltest du im Idealfall deine Ausgaben decken können.

Mit all den Auslagen für Schulmaterial, Verpflegungskosten und mehr wirst du dir vielleicht erst jetzt richtig bewusst, dass das Leben ganz schön teuer sein kann. Es gibt nun mal gewisse Fixkosten, mit denen du – je nach deiner persönlichen Situation – rechnen musst. Dazu gehören unter anderem:

  • Studien- und Ausbildungskosten, Lehrmittel und nötiges Zubehör wie beispielsweise Laptop
  • Fixkosten wie Krankenkasse/Unfallversicherung, Steuern/AHV-Beiträge, Wehrpflichtersatz, Transportkosten für den öffentlichen Verkehr oder dein Fortbewegungsmittel, unter Umständen auch Miete/Wohnanteil inkl. Nebenkosten, Energie, Internet, Billag, Versicherungen wie Haushaltsversicherung, Privathaftpflichtversicherung, Motorfahrzeugversicherung etc.
  • Lebenskosten: Nahrungsmittel, Getränke, auswärtige Verpflegung, persönliche Ausgaben für Bekleidung, Hygiene, Freizeit

Am besten, du erstellst eine simple Liste mit all den Einnahmen und Ausgaben, die auf deine persönliche Situation zutreffen. So hast du einen ersten Überblick und siehst, welche Punkte am meisten ins Gewicht fallen.

Du kannst dich bei Bedarf auch an die Budget- oder Sozialberatung an deiner Universität oder eine Beratungsstelle in deiner Nähe wenden. Dort erhältst du Unterstützung und weiterführende Informationen über diverse Unterstützungsmöglichkeiten wie ein kantonales Stipendium oder private Stiftungen und Fonds.

 

Sparen für die schönen Seiten des Lebens

Möglichkeiten für Einsparungen gibt es immer. Aus deinem Budget wird ersichtlich, was essenziell ist für dich und wo du mit einem kleineren Betrag auskommen musst. In der Regel gibt es bei persönlichen Ausgaben wie Handyrechnung, Coiffeurbesuche, Kleidung, auswärtige Verpflegung und Freizeit Sparpotenzial, denn im Gegensatz zu gewissen Fixkosten sind diese variabel. Dafür musst du allerdings sehr diszipliniert sein. Wir verstehen es: Die Versuchung lauert überall und ist real. Plötzlich poppt eine Werbung auf deinem Social-Media-Feed auf und du denkst dir: «Das muss ich unbedingt haben!» Online-Shopping mit Kreditkarten kann schnell gefährlich werden. Grundsätzlich musst dich darin üben, nur maximal so viel auszugeben, wie du auch einnimmst. Über seine Verhältnisse zu leben bringt nur böse finanzielle Überraschungen, auf die du verzichten kannst.

Wenn man pflichtbewusst an den richtigen Orten spart, kann man sich auch mal etwas gönnen. Ferien, Ausgang oder mal ein besonderes Geschenk als Ausgleich zum anstrengenden Studentenleben heben die Stimmung und motivieren dich. Secondhand-Artikel einzukaufen, wo immer es geht, schont nicht nur das Portemonnaie, sondern ist auch sehr ökologisch. Gebrauchte Bücher, qualitativ gut erhaltene Kleider, Möbel und weitere Gebrauchsgegenstände findest du ausser in klassischen Brockenhäusern und auf Flohmärkten auch vermehrt im Netz. Schau mal vorbei bei Facebook Marketplace, Ricardo und Co. – du wirst staunen, was es so alles gut erhalten und günstig zu erstehen gibt.

Auswärtsessen ist auch eine der Ausgaben, die am meisten ins Geld gehen. Gewöhne dir an, zu Hause zu kochen und deine Verpflegung mitzunehmen. Du weisst so, was in deinem Essen drin ist (keine versteckten Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel), sparst Plastik und unnütze Verpackung und bei jedem selbst mitgebrachten Znüni oder Zmittag hast du das gute Gefühl, etwas auf die Seite gelegt zu haben.

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