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imaprint AG | Keine Angst vor der Cyberdiagnose

Peter Brechbühl, Geschäftsführer der imaprint AG in Bern, hat am Wettbewerb der Basler Versicherung teilgenommen und eine Cybersicherheitsprüfung für sein Unternehmen gewonnen. Obwohl er sich sicher ist, dass die Prüfung einige Mängel zutage fördern wird, hat er keine Angst vor der Diagnose. Er will der Sache lieber auf den Grund gehen.

Ein risikobewusster Unternehmer ...

Cybersicherheit ist für Peter Brechbühl kein unbekanntes Thema. Der gelernte Elektriker hat mitverfolgt, wie sich die Risiken in den vergangenen Jahren vervielfacht haben. Und er bekräftigt, dass niemand gegen einen Cyberangriff gefeit ist. «Ich kenne mich mit der Materie zu gut aus, um zu behaupten, dass mir nie etwas passiert sei», gibt er ohne Umschweife zu.

Ich kenne mich mit der Materie zu gut aus, um zu behaupten, dass mir nie etwas passiert sei.

Peter Brechbühl, Geschäftsführer der imaprint AG

... der sich nicht in Sicherheit wiegt

Soweit Peter Brechbühl weiss, war er nie das Ziel eines grösseren Angriffs, aber es gab bereits kleinere Vorkommnisse. Wenn in seinem Posteingang eine verdächtige E-Mail auftaucht, nimmt unser Informatiker dies nicht auf die leichte Schulter: «Das ist eine Stresssituation, die ich mit meinem Team bespreche. Wir versuchen zu verstehen, worum es sich handelt.»

Eine willkommene Prüfung

Darum wartet unser Informatiker ungeduldig auf die Ergebnisse der Cybersicherheitsprüfung, die er gewonnen hat. Vom Know-how der Experten des Unternehmens wizlynx, die von der Basler beauftragt wurden, die IT-Infrastruktur der imaprint AG unter die Lupe zu nehmen, will er maximal profitieren. Werden sie Schwachstellen finden?

Peter Brechbühl ist überzeugt davon. Er hat auch einen Verdacht, wo diese liegen könnten: «Was das Patch-Management angeht, mache ich mir keine Illusionen. Und ich habe auch so meine Zweifel, was die Trennung der Netzwerke betrifft.»

Ein Chef wie jeder andere auch

Imaprint

Informatiker hin oder her – unser Gewinner ist ein Unternehmenschef wie jeder andere auch. Zwar achtet er auf die Sauberkeit der IT-Systeme, aber er weiss auch, dass er sich um das eine oder andere Detail kümmern sollte. Im Alltag lässt sich die hierfür notwendige Zeit und Energie allerdings nur schwer aufbringen. Die Unterstützung von wizlynx ist deshalb sehr willkommen.

Ich weiss genau, dass es Dinge gibt, die ich besser machen könnte.

Peter Brechbühl, Geschäftsführer der imaprint AG

Die Gelegenheit beim Schopf packen

Natürlich will Peter Brechbühl diese Chance nutzen und die Sicherheit seiner Infrastrukturen erhöhen. Ausserdem möchte er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Da sein Unternehmen im IT-Support als DoktorMac® tätig ist, hofft er, aus dieser Erfahrung Kenntnisse zu gewinnen, mit denen er seine Kunden noch besser beraten kann.

Ein begeisterter Informatiker

Darum machte Peter Brechbühl keinen Hehl aus seiner Freude, als er erfuhr, dass er beim Wettbewerb der Basler Versicherungen den ersten Preis gewonnen hat. Aufgrund seiner offenkundigen Begeisterung hiess es dann auch gleich: «So sehr kann sich nur ein Informatiker über einen solchen Siegerpreis freuen!»

Ich weiss, dass ich nichts weiss

Unser Informatikexperte, der mit den bewährten Methoden der Cybersicherheit durchaus vertraut ist, weiss um seine eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten: «Die IT-Sicherheit ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema. Aber das, was ich seit vier, fünf Jahren beobachte, ist wirklich grauenhaft», vertraut er uns an. Deshalb ist er auch so begeistert davon, dass er diese Prüfung in seinem Unternehmen durchführen lassen und sich nebenbei einige zusätzliche Kenntnisse aneignen kann.

Die Testergebnisse

In ihrer Gesamtheit weisen die IT-Systeme der imaprint AG keine grösseren Sicherheitslücken auf, da sie regelmässig aktualisiert wurden. Der Test hat dennoch eine Schwachstelle aufgezeigt, der sich Peter Brechbühl kaum bewusst war: «Unsere Kunden verwenden teilweise veraltete Software. Um sie unterstützen zu können, haben wir zum Beispiel auf unseren Servern alte Versionen von Microsoft Office behalten. Das hat uns verletzlich gemacht.» Die Lösung? Die veraltete Software auf einem separaten Server speichern, damit sie nicht als Zugang zu den Systemen der imaprint AG dienen kann.

3 Expertentipps zur Cybersicherheit von KMU

Wizlynx ist ein internationales Unternehmen, das auf Cybersicherheit spezialisiert ist. Jedes Jahr führt es zwischen 200 und 300 Prüfungen in Unternehmen jeder Grösse durch. Wizlynx sucht Schwachstellen und hilft Unternehmen bei deren Behebung, bevor Cyberkriminelle solche Schwächen ausnutzen können. Drei Tipps, die auf Erfahrungswerten beruhen:

  1. Unabhängig von Grösse und Tätigkeitsbereich sollten sich alle Unternehmen um ihre Cybersicherheit bemühen. Schon viel zu viele KMU wurden ahnungslos zum Opfer von Hackern.
  2. Mehr als zwei Drittel solcher Angriffe richten sich gegen veraltete Systeme. Anders ausgedrückt: Ein sorgfältiges Management von Patches und Updates kann die Gefahr eines Cyberangriffs um ungefähr 70 Prozent reduzieren.
  3. Erstes Ziel von Hacker sind häufig Mitarbeitende, denen vor allem Phishing-E-Mails zugesandt werden. Gut geschulte Mitarbeitende können die Gefahr erkennen und richtig reagieren.  

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