Haftpflicht, Recht & Sachwerte

Sicherheit in Rechtsbelangen

Viele KMU sind sich gar nicht bewusst, welche rechtlichen Gefahren auf sie lauern und wie gefährlich diese für sie werden können.

Recht haben und auch erhalten

Jede Geschäftstätigkeit setzt Firmen zwangsläufig Risiken aus, die ganz schnell rechtliche Konsequenzen haben können. Wir schildern im Folgenden zwei typische Fälle und zeigen auf, wie Sie sich mit einer Betriebsrechtsschutzversicherung gegen die Kostenfolgen von Rechtsstreitigkeiten absichern können.

Jahr für Jahr steigt die Zahl der Gesetze, Richtlinien und Verordnungen. Ein wahrer Dschungel an Vorschriften, der immer komplexer und undurchsichtiger wird. Gleichzeitig steigt damit auch das Risiko, in einen Rechtsstreit zu geraten. Das hat oftmals langwierige und kostenintensive Auseinandersetzungen zur Folge, die kleinere Unternehmen stark belasten und sogar in ihrer Existenz bedrohen können. Denn gerade in Firmenangelegenheiten kann ein Rechtsstreit rasch einmal hohe Summen verschlingen, da die Prozesskosten parallel zum Streitwert steigen. Und wer einen Prozess verliert, trägt auch noch die Kosten.

Plötzlich Lärmklagen

Rudolf H. war vor einigen Jahren mit seiner Schreinerei vor die Tore der Stadt gezogen, in welcher die Firma während Jahrzehnten angesiedelt war. Nachdem auf dem nebenan gelegenen Grundstück eine Wohnüberbauung erstellt wurde, folgten alsbald die ersten Klagen der neuen Anwohner wegen Lärmbelästigungen durch seinen Betrieb. Der umgängliche Patron versuchte daraufhin, seine neuen Nachbarn in persönlichen Gesprächen davon zu überzeugen, dass er und seine Angestellten sehr darauf bedacht seien, die Immissionen auf ein Minimum zu beschränken. Zuerst schien dieses Vorgehen Früchte zu tragen. Doch unversehens flatterte ihm eines Tages ein Schreiben ins Haus, in welchem ein Anwalt im Namen mehrerer Mieter der Wohnsiedlung ultimativ die Einstellung bzw. den Wegzug seines Betriebes forderte. Das kam für die Firma jedoch nicht in Frage, hatte doch der Umzug wenige Jahre zuvor bereits hohe Investitionskosten ausgelöst. Rudolf H. zog nun seinerseits eine Anwältin bei, die ihn und seine Interessen vor Gericht erfolgreich vertreten konnte. Das Urteil in zweiter Instanz lautete schliesslich, dass der Betrieb unter Einhaltung bestimmter Lärmschutzauflagen an seinem Standort verbleiben könne. Rudolf H. konnte aufatmen. Die Anwaltshonorare waren indes erheblich und der Gewerbetreibende konnte sich glücklich schätzen, dass diese Kosten durch seine Betriebsrechtsschutzversicherung vollständig gedeckt waren.

Auftragsvergabe bestritten

Beatrice A. und Anna B. betreiben gemeinsam eine kleine Agentur für Grafikdesign. Über Jahre erhielten Sie immer wieder Aufträge von einer grösseren Werbeagentur, wenn diese aufgrund von hohem Arbeitsanfall Engpässe beim eigenen Personal verzeichnete. Die Zusammenarbeit war gut, die beiden Gestalterinnen lieferten stets im vereinbarten Zeitraum und ihre Rechnungen wurden pünktlich beglichen. Eines Tages begann es jedoch mit den Überweisungen zu hapern. Erst gingen die Zahlungen immer später ein, dann schliesslich kamen über längere Zeit gar keine mehr. Auf Nachfrage begründete der Auftraggeber die ausstehenden Beträge mit technischen Problemen in der Buchhaltung und vertröstete die beiden auf später. Dann erfolgten wieder ein paar Zahlungseingänge, aber schliesslich versiegten diese ganz. Nach fast einem Jahr beliefen sich die Ausstände insgesamt auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. Und unvermittelt stellte sich der Auftraggeber nun auf den Standpunkt, er habe diese Aufträge gar nie erteilt. Die beiden Grafikerinnen hätten von sich aus Leistungen erbracht, die gar nie vereinbart worden seien. Über Branchengeflüster erfuhren die beiden nun, dass die Grossagentur akute Liquiditätsprobleme verzeichnete und offenbar versuchte, sich um die Begleichung der ausstehenden Rechnungsbeträge zu drücken oder sich zumindest Luft zu verschaffen.
Über ihre Betriebsrechtsschutzversicherung erhielten die beiden einen Anwalt vermittelt, welcher die gesamte Streitsumme vor Gericht einklagte. Dank der vorliegenden Email- Kommunikation zu den verschiedenen Aufträgen war es für den Anwalt ein Leichtes, die Auftragserteilung zu belegen, und die beiden Gestalterinnen gewannen den Prozess. In der Folge gingen die ausstehenden Zahlungen dann doch noch bei ihnen ein. Den Auftraggeber hatten sie zwar verloren, aber das fehlende Auftragsvolumen konnten sie dank aktiver Akquise innert weniger Monate wieder kompensieren.

Unser Angebot

Wir empfehlen Ihnen, sich gegen Risiken, wie die eben geschilderten, abzusichern. Betriebsrechtsschutzversicherungen werden in jüngster Zeit auch immer mehr nachgefragt. Die Basler trägt dieser zunehmenden Nachfrage Rechnung, indem sie den Deckungsumfang ihrer Lösung im Betriebsrechtschutz, die sie als Teil der KMU-Kombi bereits seit Längerem anbietet, deutlich erweitert hat. Andererseits kann die Betriebsrechtsschutzversicherung nun auch als eigenständiges Produkt abgeschlossen werden.

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