Täglich werden kostbare oder auch weniger wertvolle Güter transportiert. Doch im Transportwesen lauern Gefahren, derer sich nicht alle Firmen bewusst sind.

Risikobewusstsein schärfen

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Transporte bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft. Tag für Tag sind Güter in Milliardenhöhe unterwegs. Doch jeder Transport ist Risiken ausgesetzt. Wie gross diese sein können, sind sich insbesondere Firmen aus dem KMU-Bereich oft zu wenig bewusst.

Die Dorf-Metzgerei wurde angefragt, ihre beliebten Wurst- und Aufschnitt-Platten für den Eröffnungs-Apéro der Gewerbeausstellung zu liefern. Das war für den Familienbetrieb nicht nur ein schönes Geschäft, sondern bedeutete auch Werbung in der ganzen Region. Doch dieses Jahr verzögerte sich die Anlieferung um Stunden, weil der Festsaal nicht rechtzeitig hergerichtet worden war. Die Aushilfe parkierte den Kühlwagen vor dem Saal, setzte sich in den Schatten einer Linde und wartete geduldig. Als sie die Ware endlich in die Küche befördern konnte, bemerkte sie in der Hektik nicht, dass die Temperatur im Kühlabteil aufgrund eines Defektes stark angestiegen war. Nach dem Apéro klagten zahlreiche Personen über gesundheitliche Beschwerden, da die empfindliche Ware in der Hitze teilweise verdorben war. Der Reputationsschaden war kaum wieder gutzumachen.

 

Analyse zeigt die grössten Gefahrenquellen auf

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Die Basler hat vor einigen Jahren systematisch 18'000 Transportschäden analysiert und weiss deshalb: Die meisten Schäden entstehen aufgrund von Unfällen, unsachgemässer oder grober Behandlung von empfindlichen Waren sowie Witterungseinflüssen wie Kälte, Hitze oder Vernässung. Alle diese Gefahren sind auch für KMU relevant, doch gerade kleine Betriebe haben oftmals weder das Know-how noch die Zeit, um ihre Waren optimal gegen alle Gefährdungen abzusichern.

Ausserdem fehlt teilweise das Bewusstsein, wie beträchtlich der finanzielle Schaden sein kann, etwa bei einem Diebstahl von Arbeitsmaterial. Ein mittelständisches Holzbau- Unternehmen hatte seine Betriebsabläufe so organisiert, dass die Monteure mit ihrem  Lieferwagen am Feierabend zu sich nach Hause fuhren und am nächsten Morgen von dort direkt wieder auf die Baustelle. Erst als über Nacht der Lieferwagen eines Vorarbeiters aufgebrochen und Elektrowerkzeuge im Wert von mehr als CHF 10‘000 entwendet wurden, realisierten die Verantwortlichen, welches Risiko mit diesem Vorgehen verbunden ist. Inzwischen sind alle Geschäftsfahrzeuge der Firma mit einer Alarmanlage gesichert und die Monteure angewiesen, besonders teure Werkzeuge über Nacht bei sich im Haus unterzubringen.

Folgeschäden von Verkehrsunfällen

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Viele KMU haben eigene Lastwagen im Einsatz, um ihre Waren zu den Abnehmern zu transportieren. Selbstverständlich ist allen Unternehmen bewusst, dass es im Strassenverkehr jederzeit zu einem Unfall kommen kann. Aber wenn dabei auch die wertvolle Ladung zu Schaden kommt, stellen manche überrascht fest, dass dieser Verlust durch die Motorfahrzeugversicherung nicht gedeckt wird. Eine fundierte Beratung über die Risiken kann hier mögliche Schwachpunkte in der Versicherung einer Firma aufzeigen und Lösungen anbieten. Die Basler hat zudem in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und der Hochschule St. Gallen Empfehlungen erarbeitet, um dank gezielten Präventionsmassnahmen Schäden möglichst zu verhindern.

Fahrtraining für mehr Sicherheit
Die Basler bietet mit Ihrem Kooperationspartner TCS Fahrsicherheitstrainings für Lastwagen an. Das Präventionsangebot zielt auf Kunden, die mit eigenen Fahrzeugen Transporte durchführen. Um das Training möglichst praxisrelevant zu gestalten, wird es grundsätzlich im eigenen Lastwagen absolviert. Auf den hochmodernen Übungsplätzen in Hinwil ZH, Derendingen SO sowie Cossoney VD führen die erfahrenen Experten des TCS Basis- wie auch Aufbautrainings für fortgeschrittene Chauffeure durch. Beide Varianten dauern einen Tag und decken die wichtigsten Übungen für den Arbeitsalltag auf der Strasse ab: Theorie, Sitzposition, Slalom, Bremsen, Ausweichen, Gefälle, Nässe usw. Die Basler lädt Kunden regelmässig zu diesen Trainings ein.

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