Vorsorge für Mitarbeiter

«Das muss mein Chef ja nicht wissen»

Viele Mitarbeitende scheuen sich, private Probleme in der Firma anzusprechen. Die Lösungsmöglichkeiten sind vielfältig: von externen Beratern bis zur professionellen Helpline.

Mitarbeitenden helfen – aber richtig

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Die Ehe geht in die Brüche. Der Chef kriegt regelmässig Tobsuchtsanfälle. Der Anlagetipp entpuppt sich als Flop. Die Kollegen mobben und «meinen es doch nicht böse». Der Sohn liebäugelt mit radikalen Ideen, die Tochter hat sich auf 40 Kilo heruntergehungert. Das Urlaubsgeld ist weg. Die Arbeitsaufgaben sind nicht zu schaffen. Beide Eltern werden allmählich pflegebedürftig.

Es gibt 1001 Gründe, warum einem die Probleme über den Kopf wachsen können. Dann braucht man Hilfe, eine Helpline: Jemanden, der zuhört, der Verständnis zeigt und nicht urteilt, sondern als ausgebildeter und erfahrener Spezialist eine Idee hat, wie es weitergehen kann. Der unterstützt und hilft, einen Weg aus dem Schlamassel zu finden. 

Wie vertraulich ist vertraulich?
Einige Unternehmen haben eine innerbetriebliche Sozialberatung etabliert, um sich um solche Anliegen Mitarbeitender zu kümmern. In Einzelgesprächen ergründen Sozialberater die Probleme, bauen Vertrauen auf und stabilisieren die Mitarbeitenden. Das ist zumindest der Plan. Wenn er scheitert, liegt das weniger an den Beratern als an einem Kernproblem: Die Mitarbeitenden fragen sich: «Mit wem rede ich da eigentlich?» Hauseigene Sozialberater werden oft misstrauisch beäugt und als verlängerter Arm der Chefetage gesehen. Mitarbeitende haben Angst, ihre Probleme würden sich in der Firma herumsprechen. Und der Chef, der muss das ja nun wirklich nicht wissen.

Diese Vorbehalte lassen sich ausräumen, indem die innerbetriebliche Sozialberatung nach aussen verlagert wird. Externe Berater kennen den Chef nicht einmal und werden ihm auch nichts erzählen. Sie bieten Hilfe zur Selbsthilfe und mischen sich nicht in die betriebsinternen Prozesse ein. Anonymität sorgt für Offenheit und Vertrauen: Das ist das Verständnis der Employee-Assistance-Programme (EAP). Mehr als 80 Prozent der US-Konzerne nutzen sie, in der Schweiz sind sie bislang kaum verbreitet. Allerdings nimmt die Nachfrage zu. Eine Arbeitswelt, die ständige Erreichbarkeit sowie räumliche und zeitliche Flexibilität für selbstverständlich nimmt, belastet Mitarbeitende. Viele halten dem Zeit- und Leistungsdruck nicht stand. Stresssymptome von Schlafstörungen über Depressionen bis hin zu Burnout sind die Folge.

Von EAP profitieren Arbeitnehmer und -geber
So weit lassen es verantwortungsbewusste Unternehmen nicht kommen. Sie schätzen ihre Mitarbeitenden als ihre wichtigste Ressource. Tatsächlich sprechen EAP-Anbieter wie ICAS von einer Win-Win-Situation: Externe Beratungen kommen nicht nur den betroffenen Mitarbeitenden zugut, sondern auch den Unternehmen selbst, die nach einer erfolgreich abgeschlossenen Beratung wieder motivierte und leistungsfähige Mitarbeitende haben. 

Mit ihrer Helpline kooperiert die Basler Versicherung mit ICAS, dem weltweit führenden EAP-Anbieter. Die Kernerkenntnis der ICAS-Experten aus drei Jahrzehnten Erfahrung: «Je früher die EAP-Dienste in Anspruch genommen werden, desto geringer ist das Risiko für Präsentismus  und persönliche Einschränkungen wie beeinträchtigte Gesundheit und vermindertes Leistungsvermögen der Mitarbeitenden. Für das Unternehmen bringt die frühzeitige Unterstützung eine Produktivitätssteigerung und Kostensenkung.»

Jederzeit Hilfe, unbegrenzt, gratis und anonym.

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Das Helpline-Angebot der Basler Versicherung gibt Ihren Mitarbeitenden und deren im selben Haushalt lebenden Angehörigen den direkten Zugriff auf das Employee-Assistance-Programm von ICAS. Gratis, unbegrenzt und anonym. Rund um die Uhr, telefonisch oder vor Ort und das in vier Sprachen. Die externen Spezialisten – Juristen, Psychologen, Psychotherapeuten und Management-Coaches – kümmern sich um alle Anliegen Ihrer Mitarbeitenden und bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Vertraulichkeit und Anonymität sind garantiert.

Alle Fakten zur Helpline

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