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Finanzwissen Marktbericht 2. Quartal 2024

Geldpolitik am Wendepunkt

Asset Management 10. April 2024
Geldpolitik am Wendepunkt

Die wirtschaftlichen Aussichten haben sich insgesamt aufgehellt, wobei regionale Unterschiede bestehen bleiben. Die USA sind der Motor des globalen Wachstums, während die Dynamik in Europa, Japan und China eher schleppend verläuft und der einstige Wachstumsspitzenreiter Deutschland stagniert.  

Die Stärke in den USA ist auf die hohe Konsumbereitschaft der Haushalte zurückzuführen. Während der Pandemie konnten die US-Haushalte viel sparen, aber diese Ersparnisse schwinden nun, was vor allem die ärmeren Haushalte belastet. 

Die Inflation in den USA und im Euroraum nähert sich den Zielwerten der Zentralbanken, aber der Weg dorthin ist angesichts erneuter Lieferengpässe und der geopolitischen Unsicherheit steinig. In der Schweiz liegt die Inflation stabil unter 2 Prozent. 

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat als erste Notenbank der Industrieländer die Zinswende eingeläutet und den Leitzins auf 1,5 Prozent gesenkt. Die Währungshüter in den USA und im Euroraum dürften im Sommer folgen. 

Die Zinssenkungen in den Industrieländern dürften nur in kleinen Schritten erfolgen, da die Konjunktur noch robust ist, besonders in den USA. Eine Rückkehr zu negativen Zinsen wird nicht erwartet. 

Aktien: Starke Dynamik

Für Aktienanleger war es ein guter Start ins Jahr. Starke Konjunkturdaten, solide Unternehmensgewinne und Optimismus im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) konnten die Aktienmärkte beflügeln. Während die Unsicherheit rund um Chinas Immobiliensektor die Schwellenländeraktien belastete, erreichte der amerikanische S&P 500 Index ein neues Allzeithoch.  

Historische Daten zeigen, dass Anleger, die am Allzeithoch investiert haben, in der Hälfte der Fälle in den folgenden drei Monaten eine Rendite von mindestens 2,6 Prozent erzielen konnten. Das ist fast so viel, wie wenn man an jedem anderen Tag investiert hätte. 

Quellen: Baloise, Bloomberg Finance L.P., per 02.04.2024
Quellen: Baloise, Bloomberg Finance L.P., per 02.04.2024

Ausblick: Haben US-Aktien nach dem Allzeithoch des S&P 500 noch Luft nach oben?

Ja, wenn auch etwas weniger als sonst. Es überrascht nicht, dass das Kurssteigerungspotenzial geringer ist, wenn man auf den jüngsten Höchstständen einsteigt.

Eine Analyse der Performance von US-Aktien in den letzten 53 Jahren zeigt, dass Anleger, die bei einem Allzeithoch eingestiegen sind, über drei Monate eine Rendite von maximal 16 Prozent erzielten. Bei einem Kauf auf niedrigerem Niveau waren es dagegen rund 40 Prozent. Im Median unterscheiden sich die Renditen jedoch kaum. In beiden Fällen konnte über drei Monate eine Rendite von durchschnittlich 2,6 Prozent erzielt werden.

Natürlich gab es auch Phasen, in denen man Geld verloren hätte. Jemand, der auf dem Hoch Ende 2019 investierte, verlor über drei Monate rund 30 Prozent durch die Corona-Krise im März 2020. Aber in rund zwei Dritteln der Fälle konnte man in den drei Monaten nach dem Allzeithoch eine positive Rendite erzielen. Auf eine Sicht von zwölf Monaten war dies sogar noch häufiger der Fall.

Obligationen: Rückgang der Kreditaufschläge kaum nachhaltig

Den Zinssenkungsfantasien der Anleger Anfang Jahr erteilten die Währungshüter in den USA und im Euroraum eine klare Absage, was zu hoher Volatilität bei den Zinsen führte.  

Die Kreditrisikoaufschläge für Unternehmensanleihen sind in den letzten Monaten nochmals gesunken. Der Aufschlag, den Anleger für den Kauf von Euro-Unternehmensanleihen mit BB-Rating im Vergleich zu den besser eingestuften Anleihen mit BBB-Rating erhalten, ist auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren gefallen.  

Unternehmen spüren aber gleichzeitig das Umfeld höherer Zinsen, was sich in höheren Coupons niederschlägt und für Unternehmen eine Herausforderung darstellt. Wir erachten den jüngsten Rückgang der Kreditaufschläge daher für wenig nachhaltig. 

Währungen: Der Franken lässt nach

Nach der starken Aufwertung des Schweizer Frankens im letzten Jahr hat sich der Trend umgekehrt. Einerseits stützen höhere Zinserwartungen den US-Dollar und den Euro, andererseits hat die Zinssenkung der SNB die Attraktivität des Frankens verringert. Solange der Zeitpunkt der Zinssenkungen anderer Zentralbanken unklar ist, besteht weiteres Abwertungspotenzial für den Franken. 

Kontakt

Melanie Rama
Head of Economic Research
melanie.rama@baloise.com

Dominik Schmidlin
Head of Quantitative Portfolio Management
dominik.schmidlin@baloise.com

Dominik Sacherer
Portfoliomanager Fixed Income
dominik.sacherer@baloise.com

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