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Blog für institutionelle Anleger Russland startet Invasion: Was bedeutet das für die Märkte?

Panik an Finanzmärkten

Asset Management 24. Februar 2022

Bedeutung der russischen Invasion für die Finanzmärkte.

Panik an Finanzmärkten
  • Russland hat in der Nacht auf Donnerstag, 24.02.2022, mit der Invasion der Ukraine begonnen. In Folge haben westliche Regierungschefs neue Sanktionen angekündigt.
  • An den Finanzmärkten herrscht Panik. Der Ölpreis knackte als Folge die 100-USD-Marke.

  • Historisch betrachtet fallen Marktkorrekturen ausgelöst durch geopolitische Ereignisse meistens kurz aus. Dies dürfte insbesondere der Fall sein, wenn das Wirtschaftsumfeld, so wie aktuell, noch robust ist.

  • Die mit Abstand stärkste Korrektur an den Aktienmärkten sahen wir während des Zweiten Weltkriegs. Als deutsche Soldaten im Mai 1940 in Frankreich einmarschierten, verlor der S&P 500 knapp 26%. Seit den 70er Jahren fielen aber die Konflikte und folglich die Marktreaktionen im Schnitt weniger stark aus. Zum Beispiel angesichts der Annexion der Krim im Jahr 2014 verlor der Euro Stoxx 50 4.8% und der Weltaktienindex 2.7%. 

 

  • In den letzten Wochen sorgten Spekulationen über die Höhe der ersten Leitzinserhöhung der US-Notenbank (Fed) für zusätzliche Unsicherheit. Einige Analysten plädierten für einen aggressiven Start des Zinserhöhungszyklus. Eine Leitzinserhöhung der Fed von 50 Basispunkten im März ist in der aktuellen Lage aber unwahrscheinlich. Auch die Notenbanken in Europa dürften nun ihre geldpolitische Straffung vorsichtiger gestalten. Dies dürfte die Märkte etwas stützen, was auch selektive Kaufgelegenheiten bieten kann.
     
  • Um die wirtschaftlichen Implikationen abzuschätzen, gilt es die weitere Entwicklung, besonders in Bezug auf Sanktionen eng zu verfolgen.
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