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Blog Marderschaden am Auto: das können Sie tun

Macht sich ein Marder an Ihrem Auto zu schaffen, ist das nicht nur ärgerlich, sondern kann auch gefährlich und teuer werden. Darum erfahren Sie hier,

  • woran Sie einen Marderschaden erkennen und was in diesem Fall zu tun ist,
  • wann die Versicherung bei einem Marderschaden zahlt und
  • wie Sie Tierbissen im Motorraum vorbeugen können.
20. Oktober 2023
Sie wollen mit Ihrem Auto losfahren, aber der Motor startet nicht? Im Cockpit leuchtet eine Kontrollleuchte auf, obwohl gestern noch alles in Ordnung war? Oder Sie haben beim Fahren das Gefühl, dass sich der Wagen nicht wie üblich verhält? Dann könnte sich ein Marder in Ihrem Auto ausgetobt haben.
Marder im Auto? Achten Sie auf diese Anzeichen

Marderschäden sind auch in der Schweiz keine Seltenheit: Die Tiere machen es sich im noch warmen Motorraum eines parkierten Fahrzeugs gerne gemütlich und beanspruchen den Platz fortan für sich. Problematisch wird es, wenn – insbesondere während der Paarungszeit im Frühjahr – ein Konkurrent ebenfalls Anspruch darauf erhebt. Riecht ein Marder, dass ein Artgenosse in sein Quartier unter der Motorhaube eingedrungen ist, reagiert er aggressiv: Er attackiert dann vor allem Kabel, Schläuche, Gummiteile und Isolierungen. So entsteht ein sogenannter Marderschaden.

Daran erkennen Sie einen Marderschaden

Nicht immer führt die Anwesenheit eines Marders in Ihrem Auto zwangsläufig zu einem Schaden. Bemerken Sie jedoch einen beissenden Geruch durch Urin oder Kot, Pfotenabdrücke, Fell- oder Kratzspuren an bzw. in Ihrem Wagen, sollten Sie den tierischen Eindringling vertreiben, bevor er Probleme macht. Was Sie gegen Marder im Auto tun können, erfahren Sie weiter unten.

Liegt bereits ein Marderschaden vor, kann sich das auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Übliche Anzeichen sind unter anderem:

  • Fehlfunktionen des Autos wie zum Beispiel ein nicht (sofort) startender oder während der Fahrt unruhig laufender Motor, ein nachlassender Druck beim Bremsen oder eine unpräzise Lenkung
  • Leuchtende oder blinkende Warn- und Kontrollleuchten wie etwa Motorkontrolle, Motoröldruck, Kühlwassertemperatur oder Batterieladekontrolle
  • Ungewöhnliche Geräusche während der Fahrt wie zum Beispiel Klopfgeräusche, die durch beschädigte Teile im Motorraum verursacht werden
  • Pfützen unter dem Auto, zum Beispiel aufgrund von Kühlwasserverlust
  • Bissspuren an Kabeln bzw. Schläuchen im Motorraum und/oder Kratzspuren an Dämmmatten. Am häufigsten fallen Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Niederspannungskabel, Isoliermatten, Gummimanschetten sowie Brems- und Vergaserschläuche den scharfen Marderzähnen zum Opfer.
Was tun bei einem Marderschaden am Auto?

Haben Sie den Verdacht, dass ein Marder Ihr Auto beschädigt hat, ist zügiges Handeln angesagt. Denn auch wenn ein angeknabbertes Kabel zunächst keine grosse Sache sein mag: Ein Marderschaden kann Folgeschäden nach sich ziehen, die nicht nur Ihre Sicherheit im Strassenverkehr gefährden, sondern auch hohe Reparaturkosten mit sich bringen.

So können beispielsweise Schmutz und Feuchtigkeit in angefressene Gummimanschetten eindringen und die Funktion von Antriebs- oder Achsgelenken beeinträchtigen. Ein unrund laufender Motor kann Probleme bei der Kraftstoffverbrennung verursachen, was wiederum den Katalysator beschädigen kann.

Wenn Sie sich also fragen, was bei einem Marderschaden am Auto zu tun ist, lautet die Antwort: Riskieren Sie keine Panne oder grössere Schäden, sondern lassen Sie Ihr Fahrzeug umgehend in einer Garage von Fachleuten durchchecken.

Was kostet ein Marderschaden?

Welche Kosten bei einem Marderschaden auf Sie zukommen, hängt unter anderem auch davon ab, wie rasch Sie handeln. Viele Kabel und Schläuche lassen sich oft schnell und günstig austauschen. Werden die angebissenen Autoteile jedoch nicht bemerkt oder nicht rechtzeitig repariert, kommt es auf die Art der Folgeschäden an, wie viel ein Marderschaden am Ende tatsächlich kostet.

Sind der Motor oder die Elektronik betroffen, können die Reparaturkosten auch mehrere tausend Franken betragen. Beschädigt der Marder bei älteren E-Autos etwa das Hochvoltkabel, kann der Ersatz sogar zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen, weil der Austausch des Kabels in Relation zum Restwert des Fahrzeugs zu teuer wäre.

Aber auch bei Verbrennern kann etwa ein nicht rechtzeitig behobener Kühlwasserverlust schlimmstenfalls einen Motorschaden verursachen, dessen Instandsetzung bei älteren Fahrzeugen möglicherweise unrentabel wäre.

Versicherung: Wer zahlt bei einem Marderschaden?

Bestätigt sich in der Garage, dass bei Ihrem Auto ein Marderschaden vorliegt, stellt sich die Frage: Wer zahlt die Kosten für die Reparatur? Haben Sie lediglich die obligatorische Autohaftpflichtversicherung für Ihren Wagen abgeschlossen, müssen Sie im Normalfall die Kosten selbst tragen.

Mit einer Teil- oder Vollkaskoversicherung sieht das anders aus: Entscheiden Sie sich für eine Teilkaskoversicherung oder Vollkaskoversicherung von Baloise, werden die Kosten für die Reparatur eines Marderschadens übernommen. Auch gegen Folgeschäden von Marderbissen sind Sie damit geschützt.

Haben Sie einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen, melden Sie den Marderschaden möglichst zeitnah. Bei Baloise können Sie die Schadenmeldung nicht nur telefonisch, sondern auch online vornehmen. Dort können Sie unter anderem Bilder von den Bissspuren des Nagers hochladen.

Marder vertreiben: Was hilft gegen neue Schäden am Auto?

Gerade wenn Sie nachts häufig im Freien parkieren, besteht die Gefahr, dass ein Marder Gefallen an Ihrem Auto findet und es sich unter der Motorhaube gemütlich macht. Zuverlässig verhindern lässt sich das nur, wenn Sie Ihr Auto in einer geschlossenen Garage abstellen.

Ist das nicht möglich, gibt es einige Dinge, die Sie ausprobieren können, um Ihr Auto vorsorglich zu schützen oder bereits gesichtete Marder zu vertreiben. Nicht nur in der Schweiz sind unter anderem diese Massnahmen gängig.

Fachgerechte Motorwäschen

Bei Verdacht auf einen «tierischen Untermieter»: Damit entfernen Sie die Duftnote des Marders im Auto und verhindern so, dass sich ein Rivale davon gestört fühlt und um sich beisst

Kabel- und Schlauchschutz aus Hartkunststoff

Mit der Ummantelung lassen sich zumindest manche Schläuche und Kabel vor Bissen schützen. Achten Sie beim Anbringen aber darauf, dass diese keine beweglichen oder heissen Teile berühren.

«Marderschreck» mittels Ultraschall

Die Geräte senden hochfrequente Töne aus, die das Tier stören und vertreiben sollen. Allerdings zeigen meist erst höherpreisige Produkte eine Wirkung, weil diese häufiger die Frequenz wechseln, sodass sich der Marder nicht so schnell an die Töne gewöhnen kann.

Motorraum-Abschottung

Gelangt der Marder nicht ins Auto, verursacht er auch keinen Schaden. Beim Kauf eines Neuwagens können Sie bei vielen Herstellern eine Motorraum-Abschottung als Sonderausstattung bestellen; es gibt aber auch Sets zum Nachrüsten. In der Schweiz ebenfalls beliebt zum Vertreiben von Mardern: ein Drahtgitter, das unter den Motorraum des parkierten Autos gelegt wird. Allerdings lassen sich davon nicht alle Tiere beeindrucken.

Elektrische Abwehrsysteme

Diese Systeme werden im Motorraum verbaut und arbeiten mit Hochspannung. Darum sollte sie unbedingt ein Profi installieren. Kommt ein Marder damit in Berührung, erhält er einen (nicht tödlichen) Stromschlag und sucht das Weite.

Rundum-Schutz für Ihr Fahrzeug: Mit der Baloise Teil- oder Vollkaskoversicherung sind Sie nicht nur gegen Marderbisse, sondern auch gegen daraus resultierende Folgeschäden abgesichert.

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