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Wie möchte ich ausbezahlt werden?

Rente oder Kapital aus der 2. Säule – Vorteile und Nachteile

13. Mai 2021

Eine Rente bringt zwar Sicherheit, wird aber vollumfänglich als Einkommen versteuert und kann nicht vererbt werden. Die finanzielle Flexibilität ist mit dem Kapitalbezug gegeben, aber damit verbunden sind auch Risiken und Arbeit. Vorteile wie Nachteile gibt es bei jeder Bezugsform der Altersleistungen aus der Pensionskasse. Wie also entscheiden bei der Pensionierung?

Die Vor- und Nachteile der Bezugsmöglichkeiten der 2. Säule

Rente, Kapital oder beides? Das ist die grosse Frage, wenn es um die Pensionierung geht. Die Altersleistungen aus der Pensionskasse können Sie auf drei verschiedene Arten beziehen: als monatliche Rente, als einmalige Kapitalauszahlung oder als Kombination aus Rente und Kapitalbezug. Eine Entscheidung, die es ganz schön in sich hat und die nicht leichtfertig gefällt werden sollte: Sie wirkt sich massiv auf die finanzielle Zukunft aus und kann, einmal getroffen, nicht mehr rückgängig gemacht werden. Vorteile wie Nachteile bringen dabei alle Wege. Ein Überblick.

Das Wichtigste in Kürze
  • Für den Bezug der Pensionskassengelder gibt es drei verschiedene Möglichkeiten: die monatliche Rente, die einmalige Kapitalauszahlung und die Kombination aus Rente und Kapitalbezug.
  • Während eine Rente ein garantiertes Einkommen bis ans Lebensende sichert, bietet der Kapitalbezug finanzielle Flexibilität.
  • Die richtige Entscheidung ist immer die individuelle; sie hängt von der persönlichen Situation ab und erfordert den Rat eines Experten. 
Spannende Fakten rund um die Altersvorsorge aus der 2. Säule
  • Per Gesetz können alle Versicherten mindestens einen Viertel des Altersguthabens aus der 2. Säule als Kapital beziehen; viele Pensionskassen erlauben auch den Bezug der Hälfte des Guthabens oder des gesamten Guthabens.
  • 2018 bezogen 48% aller neuen Beziehenden einer Altersleistung aus einer Pensionskasse ausschliesslich eine Neurente, 33% ausschliesslich Kapital und 19% sowohl eine Neurente als auch Kapital.
  • Frauen beziehen häufiger ausschliesslich eine Rente als Männer (2018: 53% gegen 44%).

(Quellen: Bundesamt für Statistik)

Die Rente

Vorteile

Eine Rente ist vor allem bequem und sicher. Damit brauchen Sie sich nicht um die Finanzen zu kümmern und geniessen ein hohes Mass an Sicherheit: Mit einer Rente erhalten Sie monatlich ein garantiertes Einkommen – und zwar bis an Ihr Lebensende. Diese Sicherheit und Sorglosigkeit bringt eine grosse Lebensqualität.

Nachteile

Eine Rente bringt keine Flexibilität; Sie können damit weder von Börsengewinnen profitieren noch Ihre Hypothek oder andere grössere Ausgaben begleichen. Zudem werden Rentenzahlungen vollumfänglich als Einkommen versteuert. Ebenfalls nachteilig: Sie können Ihre laufende Rente nicht vererben. Sterben Sie, behält Ihre Pensionskasse Ihr nicht bezogenes Guthaben. 

Der Kapitalbezug

Vorteile

Im Gegensatz zur fixen Systematik der Rente bringt der Kapitalbezug der Pensionskasse maximale Flexibilität mit sich. Ihr Geld verwalten Sie damit selber und können frei darüber verfügen. Mit etwas Geschick können Sie durch Anlagen hohe Renditen erzielen. Sie können das Geld aber auch verwenden, um Schulden zu tilgen oder die Hypothek Ihres Wohneigentums zu amortisieren. Sie können beim Kapitalbezug auch einen Vorteil hinsichtlich Steuern geniessen: Im Auszahlungsjahr wird dieser einmalig und getrennt vom übrigen Einkommen zu einem tieferen Steuersatz besteuert. Und: Im Todesfall kommt Ihr Kapital Ihren Hinterbliebenen zugute. Gerade wenn es gilt, die Familie finanziell abzusichern, kann dies ein wichtiger Punkt sein, der für einen Kapitalbezug spricht.

Nachteile

Der Kapitalbezug bietet keine finanziellen Garantien. Wer sein Kapital ohne fundierte Marktkenntnisse anlegt, riskiert, sich zu verspekulieren; sinken die Börsenkurse, schrumpft auch das Alterskapital. Zudem können nur Gelder angelegt werden, die kurzfristig nicht gebraucht werden – einen gewissen Anlagehorizont braucht es. Und denken Sie daran: Bei einem Kapitalbezug sind Sie in jedem Fall verantwortlich für Ihr Geld. Für den Fall, dass Sie krank werden oder geistig nachlassen, lohnt es sich, vorzusorgen und zu bestimmen, wer sich um Ihre Anlagen kümmert, wenn Sie dies nicht mehr selber können.  

«Seit ich für meine Pension ein klares Budget erstellt habe, bin ich viel entspannter und habe mehr Zeit für mein Engagement als Juniorentrainer.»

Die Mischform

Während eine Rente Ihnen ein Einkommen bis ans Lebensende sichert, macht Sie ein Kapitalbezug finanziell flexibler. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Viele nutzen genau deshalb eine Mischform für die Auszahlung der Pensionskassengelder. Für eine Kombination können Sie sich an folgender Faustregel orientieren: Decken Sie die monatlichen Fixkosten mit der Rente, für den Rest nutzen Sie den Kapitalbezug.

Das Fazit

Bei der Frage Rente, Kapitalbezug oder Mischform gibt es kein Richtig oder Falsch. Jede Variante hat ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile. Eine Entscheidung sollte immer im Hinblick auf die individuelle Situation getroffen werden, hängt sie nämlich von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem von der persönlichen Risikobereitschaft, der Familiensituation, den Wohnverhältnissen oder der eigenen gesundheitlichen Verfassung. Unser Rat: Befassen Sie sich frühzeitig mit dieser Entscheidung, geben Sie sich Zeit, überstürzen Sie nichts und ziehen Sie unbedingt einen Experten bei.

Vereinbaren Sie eine persönliche Beratung In einer umfassenden Beratung klären wir offene Fragen rund um Ihren Pensionskassenbezug und finden die für Sie beste Lösung.
  • Gemeinsam planen wir Ihren optimalen Pensionskassenbezug
    Noch Fragen?
    Kann ich das Guthaben aus der Pensionskasse vorzeitig auszahlen lassen?

    Grundsätzlich bleibt Ihr Geld bis zur Pensionierung in der 2. Säule und kann frühestens mit 58 Jahren in Form einer Rente oder als Kapital bezogen werden. Es gibt aber Ausnahmen: Für den Erwerb von Wohneigentum, im Falle einer Selbständigkeit oder Auswanderung können Sie Ihre Ersparnisse in der Pensionskasse auch frühzeitig auszahlen lassen.

    Was muss ich beim Kapitalbezug beachten?

    Per Gesetz können alle Versicherten mindestens einen Viertel des Altersguthabens als Kapital beziehen; viele Pensionskassen erlauben auch den Bezug der Hälfte des Guthabens oder des gesamten Guthabens. Unbedingt beachten müssen Sie dabei die Fristen: Je nach Pensionskasse beträgt die Anmeldefrist für den Kapitalbezug bis zu drei Jahre. Wer diese verpasst, hat später keine Möglichkeit mehr für einen Kapitalbezug; rückwirkende Anträge sind nicht möglich.

    Wie entscheide ich richtig?

    Beim Bezug der Pensionskassengelder gibt es kein Richtig und kein Falsch, bei der Vorgehensweise aber schon: Setzen Sie sich unbedingt früh genug mit diesem Entscheid auseinander und beachten Sie die Anmeldefristen für einen allfälligen Kapitalbezug. Die Entscheidung braucht ihre Zeit und ist nicht einfach – gerade deshalb sollten Sie einen Experten zu Rate ziehen. Zusammen können Sie die für Sie optimale Lösung herausarbeiten.

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